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Reisebericht Teil 3 / 2021

13.06.21

Wetter, (fast) wolkenloser Himmel, ca. 26 Grad

Heute legen wir wieder einen Hafentag ein. Bereits am Morgen scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Das Frühstück gibt es heute etwas später, die Gipfeli und Brötchen werden an Bord gebacken. Nach dem Frühstück erledigen wir einpaar administrative Sachen und beantworten E-Mails. Nun muss der Sonnenschutz an den Salonfenster angebracht werden, damit es im Schiff angenehm kühl bleibt. Alle Fenster sind geöffnet und der leichte Wind kann durch das Schiff ziehen. Die Bordküche bietet zum Mittagessen selber gemachte Apfelwähe, die ganz frisch aus dem Ofen kommt. Noch besser wird sie nicht und sogleich verspeisen wir einen großen Teil davon. Am Nachmittag erkunden wir die Umgebung und probieren im Restaurant Panorama, an einem schattigen Platz direkt am Wasser eine Glace (Dame Blanche und Eis-Latte-Macchiato). Alles was schwimmt, ist heute auf dem Wasser. Jedenfalls sind unzählige Sportschiffe auf der Bergschen Maas unterwegs und kreuzen die Frachtschiffe die auch am Sonntag fahren. Drimmelen ist offenbar auch ein Treffpunkt für Baiker. Nach der Rückkehr zum Schiff machen wir "klar Schiff" so dass wir morgen wieder weiterfahren können und genießen den Sonnigen Abend auf dem Achterdeck.

12.06.21

Wetter, am Morgen bedeckt, nachmittags leicht bewölkt, viel Wind, ca. 24 Grad


Auch heute ist der Himmel am Morgen bedeckt, der Wind weht ziemlich stark aus NW. Nach dem Frühstück heißt es "Leinen los" und schon fahren wir die Bergsche Maas zu Tal. Einige Frachter sind unterwegs. Auch in der letzten Nacht sind Frachter zu Berg und zu Tal gefahren. Dies haben wir jeweils an den Bewegungen des Schiffes gemerkt. Die Bergsche Mass windet sich durch die grüne Landschaft. Ab und zu gibt es Fähren, die unseren Weg kreuzen. Dann müssen wir etwas langsamer fahren, oder gar anhalten, damit wir die an Ketten geführten Fähren nicht behindern. Die Strecke, ca. 23 Kilometer fahren wir gemütlich. Einige Sportschiffer haben es sehr eilig und brausen an uns, mit massiven Heckwellen, vorbei. Wie geplant erreichen wir unser Tagesziel, den Jachthafen Biesbosch kurz nach 12.00 Uhr. Einen Liegeplatz haben wir per Mail reserviert, doch in der grossen Marina ist es schwierig sich zurecht zu finden. Bei der Einfahrt steht die Telefonnummer des Hafenmeister. Aber mit dem starken Wind im Rücken, den vielen Schiffen die hinaus oder in den Hafen fahren wollen, ist es fast unmöglich die Nummer in das Telefon zu tippen. Also wenden wir und fahren nochmals aus dem Hafen und sehr langsam wieder rein. Das Telefon hat aber nicht weiter geholfen, da der zuständige gerade nicht anwesend war. Also fahren wir einer anderen Jacht einfach hinterher und finden selber einen guten Platz wo wir anlegen können. Im Hafenbüro erledigen wir die Anmeldung und können dann gemütlich die Umgebung erkunden. Nachtessen gibt es heute im Restaurant, den Kaffee wieder an Bord.

11.06.21

Wetter, am Morgen bedeckt, nachmittags leicht bewölkt, ca. 26 Grad

Am Morgen hat es viel Nebel, der sich später aber meistens verziehen wird. Brötchen Backen funktioniert heute nicht. Wenn wir den Backofen einschalten, fliegt sofort die überlast Sicherung heraus. Also gibt es heute Knäckebrot und Korn Flecks zum Frühstück. Kurz nach neun Uhr fahren wir aus dem Hafen auf den Waal (Rhein) und biegen sogleich über Backbord ab und fahren zu Berg. Nach etwa 3 Kilometer erreichen wir die Verzweigung auf die "Afgedamte Maas". Nach kurzer fahrt erreichen wir die Wilhelmina Schleuse in Andel, welche mit zwei  Sportbooten besetzt noch auf uns wartet mit der Schleusung. In dieser Schleuse geht alles sehr gemächlich. Zum schließen der Tore braucht sie ca. fünf Minuten und wieder fünf Minuten zum Öffnen. Auch das Absenken um 10 Zentimeter braucht seine Zeit. Der Kanal führt uns durch die grüne Landschaft, ab und zu gesäumt von Ferienhäuschen oder großzügigen Villen. wir biegen ab in den "Heusdensch Kanaal" und erreichen nach dem Sperrtor die Maas. Nach ein paar hundert Meter biegen wir ab in den Hafen von Heusden. Heusden ist eines von den zahlreichen, mit sternförmigen Mauern geschütztes Städtchen, welche es in Südholland gibt. Im Zentrum befinden sich einige Restaurants, ein paar Boutiquen und kleine Lebensmittel Läden. Nach dem Rundgang durch das Städtchen geht es zurück zum Schiff, wo die Bordküche wieder in Aktion tritt.

10.06.21

Wetter, am Morgen wolkenloser Himmel, nachmittags ziehen Wolken auf, ca. 26 Grad

Nach einer ruhigen Nacht beim W.V de Lek fahren wir nach dem Frühstück weiter. Zuerst geht es ein paar hundert Meter den Lek zu Berg, dann fahren wir in den Mervedekanal ein. Nach dem Aufruf der Schleuse Vianen per Funk öffnet diese sogleich die Tore und wir können einfahren. Nach der Schleuse fahren wir in einer Gruppe von drei Vergnügungsschiffen und voran ein kleiner Frachter, die Pro Rata. Der Frachter bestimmt das Fahrtempo, womit wir gemütlich über das ruhige Wasser fahren. Bei Meerkirk, ein kleiner Ort am Mervedekanal, verlässt ein Schiff die Gruppe. Trotz der niedrigen Geschwindigkeit erreichen wir bald die Eisenbahnbrücke, welche alle halbe Stunde für 8 Minuten geöffnet wird. Das hat natürlich der Berufsschiffer vor uns eingeplant und wir müssen nur ein paar Minuten warten, schon öffnet die Brücke. Kurz danach müssen die Sportboote über die Linge in Richtung Gorinchem fahren, die Berufsschiffe fahren über den begradigten Kanal. Um wieder auf den Hauptkanal zu kommen müssen wir unter einer Brücke durchfahren, die max. 4.20 Meter höhe hat. Der Brückenwärter möchte aber nicht öffnen, also legen wir den Geräteträger um und können so ohne Öffnung durchfahren. Just hinter der Pro Rate fahren wir wieder in den Hauptkanal und dann in die Mervede Schleuse. Hier ist einiges los, bevor wir einfahren können. Es kommen sechs Sportschiffe und ein Frachter aus der Schleuse. Nach dem einfahren müssen auch wir im "Päckchen" schleusen, da auch zwei Berufsschiffe in die Schleuse kommen. Kurz nach Mittag erreichen wir unseren Zielhafen, WSV de Mervede wo wir einen guten Liegeplatz bekommen. Der obligate Spaziergang führt uns durch das Städtchen, aber nicht ohne einen feinen Eiskaffee zu genießen. Zum Nachtessen gehen wir zurück an Bord unserer Rina Blue.

09.06.21

Wetter, Schleierwolken, etwas Wind, ca. 24 Grad

Heute morgen ist der Himmel mit weißen Schleierwolken überzogen. Schon früh am Morgen gibt es das Frühstück, mit Backwaren vom Albert Hein, der Laden liegt unweit unseres Liegeplatzes. Um neun Uhr nimmt die Brücke zur Ausfahrt auf der "Amsterdam Rhin Kaanal" den Betrieb auf. Wir wollen heute eine etwas längere Strecke fahren und trotzdem nicht erst am Abend den Zielhafen erreichen. Auf dem Amsterdam Rhin Kanal ist sehr viel los. Ein Frachter reiht sich an den Anderen, sowohl aus der Gegenrichtung, wie auch in unsere Richtung. Der Wellenschlag hält sich aber trotzdem in Grenzen, außer, wenn ein Sportboot zügig an uns vorbeifährt. Auf dem schnurgeraden Kanal lassen wir den Autopiloten fahren, der den Kurs bei guter Marschfahrt stabil hält. Bei Utrecht bleiben wir auf dem Amstardam-Rhin-Kanal und fahren via dem Lekkanal und der Prinses Beatrix Schleuse in den Lek. Die Königinnen Schleuse in Nieuwegin ist noch bis im Juli wegen Arbeiten geschlossen. Beim Z.V. de Lek in Nieuwegein finden wir einen guten Liegeplatz am Schwimmsteg. Viele Frachter fahren auch auf dem Lek zu Berg und zu Tal, was wir von unserem Liegeplatz aus gut beobachten können. Am Abend klart der Himmel wieder auf und auch der Wind nimmt etwas zu. Das Nachtessen kommt auch heute aus der Bordküche.

08.06.21

Wetter, sonnig, leicht bedeckter Himmel, ca. 24 Grad

Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Gegen 8.30 Uhr stehen wir auf, die Sonne scheint bereits wieder vom wolkenlosen Himmel. In der Nacht war es eher kühl, weshalb das Schiff nass vom Tau war. Eine gute Gelegenheit, das Schiff etwas sauberer zu bekommen, in dem ich mit dem Wischlappen den Tau und auch den liegengebliebenen Schmutz wegputzen konnte. Nach dem Frühstück muss noch der Trinkwasser Vorrat ergänzt werden. Dazu müssen wir mit dem Schiff etwas weiter in das Hafen innere fahren, wo ein Wasseranschluss vorhanden ist. Nach dem der Tank wieder voll ist, fahren wir auf der Ij durch Amsterdam. Es sit sehr viel los, Frachtschiffe fahren gegen uns und gleichzeitig überholen in gleicher Richtung fahrende Schiffe. Mann muss schon gut schauen, dass man da niemanden behindert oder übersieht. Vor der Oranje Schleuse biegen wir über Steuerbord ab und fahren auf dem Amsterdam Rhin Kanal gegen Süden. Ein Schubverband macht derartige Wellen, dass alles was nicht festgezurrt ist herunter fällt. Bereits kurz nach 12.00 Uhr erreichen wir die Einfahrt zum Hafen von Weesp, wo wir die kommende Nacht verbringen wollen. Im Städtchen gibt es Einkaufsmöglichkeiten und an der Vecht ein schönes Gartenrestaurant für Kaffee und Kuchen. Das Nachtessen kommt heute wieder aus der Bordküche.