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Reise 2022 Teil 5

Paris bis .....

08.08.2022 Thieu Hafentag

Heute haben wir einen Hafentag eingelegt. Nach dem Frühstück wird das Schiff vom Schlamm der letzten Schleusen befreit. Danach fahren wir mit den Velos dem Historischen Kanal du Centre entlang und schauen uns die vier alten Hebewerke an. Der Kanal wird gut gepflegt, sogar die Wasserlinsen und das Kraut im Kanal werden entfernt, super! Die Alten Hebewerke wirden um 1917 gebaut und waren für den Frachtverkehr bis zur Eröffnung des neuen Hebewerk 2002 in Betrieb. Auch heute noch werden die technischen Meisterleistungen gepflegt, sie sind Welt Kultur Erbe. Gegen Abend sind wir zurück im Hafen, ohne dass wir ein Restaurant für eine Zwischenverpflegung gefunden haben. Die Restaurants sind Montags geschlossen, oder haben die letzten Jahre nicht überlebt. Im Vereinslokal des Yachtclub gibt es wenigsten noch ein kühles Getränk.

07.08.2022 Thieu Belgien

Wir verlassen Peronnes und kommen am Morgen zur Schleuse, die uns 12 Meter nach oben bringt. Es sind 8 Schiffe, die die selbe Strecke fahren wie wir. In der Schleuse müssen einige zuerst etwas aufschließen, damit alle an einem Schwimmpoller festmachen können. Wir haben heute 50 Kilometer und vier Schleusen vor uns. Die kommenden 40 Kilometer sind ohne Schleusen. Der Kanal windet sich durch die grüne Landschaft. Sehr viele Brücken queren den Kanal. Gut verteilt passieren wir immer wieder kleine Weiler und Dörfchen. Auf den Letzten Kilometer sind die restlichen drei Schleusen, alle ca. 8 Meter hoch. Im Yachthafen von Thieu gibt es schone Anleger für Gäste. Die Liegegebühren sind günstig, jedoch Strom und Wasser kosten einiges zusätzlich. Heute essen wir an Bord, Menü 1 ;-).

08.06.2022 Peronnes Hafentag

Heute Hafentag in Peronnes. Einkaufen mit Velo und Anhänger, Schiff putzen und Kaffee trinken. Jetzt glänzt die Rina Blue wieder.

05.08.2022 Peronnes

Nach dem Frühstück heisst es wieder "Leinen los". Wir fahren weiter aufder Sensee, welche und nach Belgien führen wird. Wir haben heute 6 Schleusen zu befahren. Die Ersten waren sehr komfortabel ausgerüstet, mit Schwimmpoller. Das erleichtert das Schleusen sehr. Die Fahrt führt uns durch die Stadt Valensienne und mehrheitlich durch die grüne Landschaft. Kurz vor Peronnes überqueren wir die Grenze zwischen Frankreich und Belgien. Bei Peronnes biegen wir über steuerbord ab, in den Canal Nimy Blaton Peronnes. Nach der letzten Schleuse für heute, sie bringt uns wieder 4 Meter zu Berg, legen wir im Royal Yachtclub Peronnes an. Das Nachtessen gibt es heute im Hafenrestaurant.

04.08.2022 Denain

Gegen 8.30 Uhr starten wir wieder. Es ist Regen angekündigt, also nehmen wir das Sonnenverdeck ab. Pünktlich ei der ersten Schleuse fängt es an zu regnen. Dieser ist aber nicht so ergiebig wie wir angenommen haben. Wir fahren heute sieben Schleusen zu Tal und biegen in Arlieux ab in Richtung Brüssel. Leider gibt es auf den zurückgelegten Strecken keine, oder nur Schlechte Möglichkeiten zum übernachten. Heute legen wir in Denain im Hafen für Frachter an. Ein Binnenschiffer zeigt uns eine Stromsäule mit Wasserzapfstelle, die kostenlos ist. So können wir die Batterien wiedereinmal komplett laden.

03.04.2022 Hermis

Heute machen wir früh Tagwache, 6.30 stehen wir auf. Nach dem Frühstück machen wir das Schiff bereit für die Weiterfahrt. Zuerst geht es über drei Schleusen zu Tal bis nach Peronne. Danach fahren wir wieder zu Berg, via 5 Schleusen, jede mit 5 Meter höhe. Auf dem Scheitelpunkt ist das Tunnel Ruyaulcurt, 4.3 Kilometer lang mit einer Kreuzungsstelle in der Mitte des Tunnel. Im Tunnel ist es angenehm kühl, jedoch nach der Ausfahrt fühlt es sich umso wärmer an. Bei einer Haltestelle im Kanal machen wir fest für die Nacht. Ausser Festmacher für das Schiff, hat es hier nichts, kein Wasser, Kein Strom und auch kein Internet. Dafür ist es sehr ruhig hier für die Übernachtung.

02.08.2022 Languelvorin (Canal du Nord)

Am Morgen fahren wir zum Bunkerschiff, ca. 1 Km zu Tal. Hier ergänzen wir den Diesel zu einem super Preis, € 1.67/l. Auch Leinen und einen Schrupper müssen wir ersetzen. Das Alter und die Schleusen haben ihnen zugesetzt. Dann fahren wir weiter und machen Halt für die Übernachtung bei einer Schleuse auf der Scheitlhöhe des Kanal. Da es den ganzen Tag heiß war, gibt es das Nachtessen draußen am Schatten unter einem Baum.

01.08.2022 Compiegne

Auch heute fahren wir zeitig los. Es ist besser zu fahren, wenn es nicht so heiss ist. Wir haben heute 4 Schleusen und eine Strecke von ca. 45 Kilometer vor uns. Wir kommen gut voran, den die ersten Schleusen sind bei unserer Ankunft bereit für die Einfahrt. Ab der dritten Schleuse sind bereits fünf Boote, die zusammen hochgeschleust werden wollen. Wir müssen etwas Gas geben, denn im Hafen am Ziel sind nur wenige Plätze zum übernachten verfügbar. Wir fahren in der Schleuse ganz nach vorne, die Anderen Schiffe bleiben ganz hinten angelegt. So haben wir elegant alle überholt, ohne dass sich jemand daran stört. Nach der letzten Schleuse sind es noch ca 3 Kilometer bis zum Hafen in Compiegne. Den Hafen kennen wir bereits von unserer Fahrt in Richtung Paris. Die Plätze die wir damals belegt haben sind frei, also ist die Übernachtung im Hafen gesichert. Am Abend werden Bratwürste mit Bratkartoffeln auf dem Grill zubereitet. Elisabeth hat feine "Erstaugustweggen" gebacken und entsprechende Dekoration gebastelt, vielen Dank dafür. Mit einem feinen Dessert endet dieser Tag, schlussendlich auch mit Sonnenschein. 

31.07.2022 Creil

Heute ist es bedeckt am Morgen. Wir fahren um 8.30 Uhr los, so dass wir zeitig an unserem Tagesziel ankommen. Die Fahrt führt uns weiter die Oise zu Berg, wo wir fast alleine unterwegs sind. Wenig Berufsschiffe kommen uns entgegen. Gegen Mittag klart das Wetter auf und die Sonne drückt wieder die Temperaturen nach oben. Trotzdem ist es nicht so heiß wie erwartet, es geht fast immer ein Wind aus nördlicher Richtung. Kurz nach ein Uhr erreichen wir den Anleger bei Saint-Leu d'Esserent, direkt neben einem Weiher mit Forellen. Die im Flussbüchlein ausgeschriebene Liegestelle soll über Strom und Wasser verfügen. Tatsächlich sind dort Steckdosen vorhanden, diese funktionieren aber nicht. Also werden wir ohne Landstrom hier liegen. Bei der Forellenzucht können wir Fisch einkaufen, müssen diesen aber selber ausnehmen und zum Essen vorbereiten. Die Forellen haben wunderbar geschmeckt.

30.07.2022 Cergy an der Oise

Heute verlassen wir Paris. Damit wir auf der Seine bei der Einbahnstrecke nicht warten müssen, starten wir bereits um acht Uhr zur Hafenschleuse. Wie berechnet erreichen wir die Signalanlage, welche den Einbahnverkehr regelt so, dass dieses auf grün schaltet. Noch einmal durchqueren wir Paris, am Luvre und Eifelturm vorbei und fahren zu Tal. Wir kommen sehr zügig voran, es hat praktisch einen Berufsverkehr. kurz nach drei Uhr verlassen wir die Seine und fahren die Oise zu Berg bis nach Cergy. Dort erwartet uns der Hafenmeister bereits und wir können am Aussensteiger im Fluss festmachen. Im Hafen ist es etwas untief, so dass uns der Aussenliegeplatz gerade richtig kommt. Zum Nachtessen gehen wir in eines der zahlreichen Restaurants direkt am Hafen.