Travemünde bis Göteborg

10.06.2026 Göteborg

Heute sind wir nochmals in Göteborg. Das Wetter soll heute besser werden, der Regen aufhören. Nach dem Frühstück radeln wir zur öffentlichen Arztpraxis, Helen brauch Medikamente, die nur mit einem Rezept eines Schwedischen Doktors zu bekommen ist. Wir müssen aber am Abend nochmals kommen, da dann ohne Terminvereinbarung gearbeitet wird. Also schauen wir uns gleich die Altstadt Haga mit den Holzhäusern an. Danach geht es zurück zum Schiff. Ich suche den Ort, wo das Wasser beim Fahren am Heck eindringt. Auch bei Regen wird es nass in der Bilge. Ich vermute, dass es der Servicedeckel auf der Heckplattform ist, der nicht dicht ist. Am Nachmittag besuchen wir die Markthalle und dann nochmals wegen den Medi zum Doktor. Die Medikamente werden vom Arzt in der Apotheke bestellt und wir können sie mit vorweisen des Ausweises abholen. Nun werden die Velos verstaut, morgen geht es weiter. 

09.06.2026 Göteborg

Hafentag in Göteborg. Seit einigen Stunden regnet es, so dass wir heut nicht so früh aufstehen. Nach dem Frühstück werden PC Arbeiten erledigt und im Backofen entsteht ein feiner Tyrolercake. Danach studieren wir die Karten, um zu sehen, wie die Weiterfahrt in Richtung Vännernsee funktioniert. Es sind zahlreiche Brücken und geregelte Fahrabschnitte, die mit Lichtsignalen geregelt sind. Am Nachmittag hört der Regen auf, so dass wir im Einkaufender unseren Proviant ergänzen können. Zum Nachtessen sind wir zurück auf der Rina Blue. 

08.06.2026 Donsö - Göteborg

Wir haben eine sehr ruhige Nach im Hafen der Insel Donsö verbracht. Die Saison in Schweden ist offenbar noch nicht im Gange, viele Liegeplätze im Gästehafen sind noch leer. Nach dem Frühstück legen wir ab und nehmen die 18 km bis nach Göteborg in angriff. Die Fahr führt uns durch den Schärengarten vor Göteborg und dann die Göta Alv zu Berg. Ein wenig Strömung hat der Fluss schon, so dass wir etwas langsamer unterwegs sind. Am beginn des Flusses hat es viele Grosse Frachtschiffe und Fähren. Unzählige Wasserbusse, Fahrgastschiffe und Fähren fahren auf dem Fluss kreuz und quer. Da muss man die Augen offen halten und vorausschauend die Strecke betrachten. Kurz vor dem Mittag erreichen wir den Hafen Lilla Bommen, wo wir für drei Nächte reserviert haben. Am Nachmittag fahren wir mit den Velos kurz in die Stadt. Im Gegensatz zu gestern ist hier richtig was los. Busse, Tram und Fahrräder dominieren die Innenstadt.

07.06.2026 Varberg - Donsö

Nach dem gestern super Wetter war, hat es in der Nacht geregnet. Heute wollen wir weiter in Richtung Göteborg. Die Prognosen für Wind und Wellen sind so, dass wir es wagen können die Etappe zu fahren. Um 6:40 Uhr legen wir ab und verlassen den Hafen. Die Wellen ausserhalb sind schon noch ziemlich gross. Die ersten 4 Kilometer kommen sie von Backbord und schaukeln uns durch. Doch dann kann ich den Kurs so festlegen, dass die Wellen aus achterlicher Richtung kommen. Mit der Wellenhöhe von 60 cm können wir Surfen und erreichen Geschwindigkeiten von gegen 15 km/h. Gleichzeitig muss man wachsam sein, dass wir nicht quer zur Welle kommen. Als ruhige Fahrt kann man die heutige Etappe von 67 km nicht bezeichnen. In den kommenden Tagen ist aber wieder starker Wind angesagt, so dass wir nochmals ein paar Tage in Varberg hätten bleiben müssen. Mit der Insel Donsö sind wir noch 20 km von Göteborg entfernt, was wir morgen als kurzen Schlag fahren werden.

06.06.2026 Varberg

Bereits um sieben Uhr verlassen heute viele Schiffe den Hafen. Gemäss Wettervorhersage wird es schön, aber Wind und Wellen halten heute noch an. Unser Nachbar mit einer Motorjacht ist ebenfalls ausgefahren. Nach unserem Frühstück ist er zurück in den Hafen gekommen, zu viel Wind und Wellen draussen. Heute ist Schiffputzen und Achterdeck Fegen angesagt. Gegen Mittag machen wir einen Spaziergang zur Festung von Varberg. Von hier aus hat man einen sehr schönen Überblich über die Stadt und das Meer. Zum Mittagessen, heute gibt es "Smörrebröd" mit Krabben aus der Bordküche. Am Nachmittag radeln wir nochmals zu unserem Lieblings Kaffee, das Espresso House, und geniessen nochmals einen feinen Cafe Latte. Danach werden die Fahrräder an Bord verstaut und alles für die Abfahrt morgen früh vorbereitet.

05.06.2026 Varberg

Es war eine sehr unruhige Nacht. der starke Wind hat die Wellen im Hafen gegen die Rina Blue gespült. Die Wellen waren nicht gross, trotzdem hat das "Glugsen" in der Nacht gestört. Nach dem Frühstück wollen wir die Esswaren ergänzen, da wir auch morgen noch hier in Varburg sind. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang durch und um den Hafen. Der Wind ist heute sehr beachtlich, bläst er doch Böen artig mit bis zu 9 Bf. Auf Grund der Prognosen von Wind und Wellen, haben wir uns entschieden, erst am Sonntag weiter zu fahren. Der Wind nimmt am Samstag ab aber die Wellen, mit 60 cm quer ab, sind doch sehr unangenehm. Am Sonntag kommen die Wellen und der Wind aus achterlicher Richtung, wenn wir weiterfahren. Gegen Abend lässt der Wind nach, was etwas Hoffnung auf Ruhe in der Nacht erlaubt. Morgen ist hier in Schweden Nationalfeiertag, mal sehen, was der Tag dann bringt.

04.06.2026 Varberg

Der angekündigt Starkwind ist eingetroffen. In der Nach frischt der Wind auf und hält fast den ganzen Tag an. Wir geniessen es, heut nicht so früh aufzustehen. Das Wetter ist heute bedeckt und schnell vorüberziehende Regenwolken bedecken die Sonne. Der Wind bläst mit Stärke 8, bis 70 km/h. Es ist eigentlich Regen angesagt, aber bei diesem Wind können die Wolken nicht regnen. Nach dem Frühstück radeln wir zum Fischladen und wollen einen feinen Fisch für das Nachtessen kaufen. Der Laden ist eine Fisch-Räucherei, also gibt es nur geräucherten Fisch, oder Lachs. Wir nehmen Lachs und geniessen ihn später auf der Rina Blue. Mit den Velos machen wir noch eine kleine Tour, der Küste entlang bis zum Leuchtturm. Auf der Rückfahrt werden wir vom Wind regelrecht vor angeschoben. Nach dem obligaten halt zu einem feinen Kaffee geht es zurück zur Rina Blue.

03.06.2026 Falkenberg - Varberg

Trotz den Zahlreichen Industrien rund um den Hafen, war es in der Nacht sehr ruhig. Auch der Wind hat in der Nacht nachgelassen. Wie bereits zur Rutine geworden, starten wir um sieben Uhr zu unserem Tagestörn. Heute ist sehr viel Wind angesagt, Wellen von 0.6 bis 0.8 Meter und Dünung von 0.4 Meter mit einem Zeilenabstand von ca. 4 Sekunden. Ab 10:00 Uhr soll der Wind auffrischen auf 6 - 8 Bf. Keine guten Voraussetzungen um weite Strecken zu fahren. Kaum haben wir die Hafenausfahrt passiert, kommen die Wellen seitlich auf uns zu, was zu sehr unangenehmen Schaukeln des Schiffes führt. Kurz überlege ich, ob wir umdrehen sollen. In ca. 4 km können wir jedoch den Kurs so setzen, dass der Wind und die Wellen aus achterlicher Richtung kommen.  Wie vorhergesagt frisch der wind nun auf und verursacht weitere Wellen. Gegen 10:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Varberg.

02.06.2026 Torekov - Falkenberg

Nach einer sehr ruhigen Nacht geht die Fahrt weiter in Richtung Göteborg. Wir starten um Sieben und legen bei der Tankstelle nochmals an. Es werden 173 Liter Diesel zum Preis von € 2.39 gebunkert. Dann verlassen wir den Hafen von Torekov. Der Übergang von Himmel und Wasser ist kaum zu erkennen, alles grau in grau. Die Strömung am Anfang der Fahrt bringt uns schnell voran, doch nach ca. 5 Meilen werden wir wieder langsamer. Auch das Wasser wird zunehmend unruhig und beschert uns Wellen aus achterlicher Richtung. Auch der moderate Wind bläst von hinten. Die Wellen Richtung ist nicht optimal, so dass das Schiff ziemlich schaukelt. Nach dem ich den Kurs etwas angepasst habe, wird die Schaukelei wieder weniger. In gerader Linie fahren wir in Richtung Falkenberg. Nach ca. 50 km erreichen wir die Hafeneinfahrt und müssen auf dem Fluss noch ca. 2 km zu Berg. Am Anleger, wo wir seitlich ein und aussteigen können machen wir fest. Nun folgt der obligate Ausflug in das Städtchen. 

01.06.2026 Helsingborg - Torekov

Wie üblich starten wir am Morgen zeitig. Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen deuten nicht an, dass es Juni ist. Kurz vor sieben Uhr heisst es Leinen los. Das Meer ist fast ohne Wellen, etwas Dünung aus Nordwesten und wenig Wind. Wir kommen gut voran. Auf dem Wasser ist schon reger Betrieb. Nicht von Sportbooten sondern Frachtschiffe und Passagierdampfer sind in Richtung Öresund unterwegs. Ein Pilot-Schiff bringt einen Lotzen zu einem Frachter und macht solche Wellen dass wir durchschaukeln. Weiter draussen frischt der Wind auf und auch die Wellen werden zahlreicher und grösser. Nach dem ändern unseres Kurses in Richtung Tage Ziel kommen und die Wellen quer ab, sehr unangenehm. Der Himmel klart auf und die Sonne scheint zwischen wenigen vorüberziehenden Wolken hindurch. Die Temperatur, 13 Grad ist nicht üppig, trotzdem unter dem Verdeck angenehm. gegen Mittag erreichen wir den Hafen von Torekov und legen im alten Fischereihafen an.

31.05.2026 Malmö - Helsingborg

Wie üblich starten wir unsere Tagesetappe zeitig, so dass wir gegen Mittag am Ziel Ort sind. Um sieben Uhr starten wir den Motor und fahren aus der Box. Auch unser Nachbar ein Segelschiff macht sich bereit für die Fahrt. Der Himmel ist bedeckt und mässiger Wind bläst uns entgegen. Kaum aus dem Hafen, gibt es ziemlich starken Wellengang. Die Vorhersage war so, dass eine Wellenhöhe von 30 cm zu erwarten war. Die Wellen sind aber höher, auch verursacht durch die Fähren und Frachtschiffe, die unseren Weg kreuzen. Dis Sicht ist grundsätzlich gut, scheint aber durch den bedeckten Himmel grau in grau. Die Strömung ist auf der ganzen Fahrt unterschiedlich. Mal erreichen wir eine Geschwindigkeit von 12 km/h, dann wieder reduziert auf 9 km/h. Der Gegenwind bleibt und bis ans Zeil erhalten. In Helsingborg können wir auf der Stadtseite am Quai anlegen und erreichen zu Fuss das Zentrum in 5 Minuten. Nach dem obligaten Spaziergang sind wir zurück auf der Rina Blue.

30.05.2026 Hafentag Malmö

Der Tag heute fängt mit Bewölkung und etwas Wind an. Wir sind heute noch in Malmö im Hafen. Am Morgen ergänzen wir unsere Esswaren beim Liedl in Hafennähe. Gegen Mittag kommt die Sonne hinter den zahlreich vorbeiziehenden Wolken hervor. Wir fahren mit den Velos ins Stadtzentrum und spazieren durch die Altstadt. Heute Samstag, machen sich gleich mehre Hochzeiten vor dem Stadthaus auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitts. In der Altstadt begegnen uns drei Damen, die die zum "Junggesellinnenabschied"  Passanten Interviewen. Wir werden in Englisch angesprochen und erfahren schnell, dass die Mädels aus der Schweiz sind. Nach einem Schnack wünschen wir der Braut alles gute und schlendern weiter. Nach dem Aufenthalt in einem Kaffee geht es zurück auf die Rina Blue.     

29.05.2026 Rodvig - Malmö

Bereits um 6:00 Uhr legen wir ab und verlassen den Hafen von Rodvig. Wir wollen heute nach Malmö und unser Ziel vor dem angesagten Gewitter und stärkerem Wind am Nachmittag, erreichen. Die Ostsee zeigt sich heute von der guten Seite, keine Wellen und leichte Briese von achtern. Kurz nach dem wir die Küste mit den Kreidefelsen passiert haben, setzt eine leichte Strömung in Richtung Norden ein. Das hilft uns bei unserer Fahrt und bringt zusätzlich etwas Geschwindigkeit. Mit gegen 13 km/h unter moderater Motorendrehzahl gleiten wir durch die Koge Bucht. Drei Frachtschiffe verlangen unsere Aufmerksamkeit, ansonsten vergeht die Fahrt ohne nennenswertes. Die imposante Öresundbrücke, welche Dänemark mit Schweden verbindet passieren wir kurz nach zehn Uhr. In der Hafen einfahrt zum Dockan Hafen legen noch zwei Fähren ab. Gegen 11.15 Uhr legen ir im Gäste Hafen an.

28.05.2026 Vordingborg - Rodvig

Um 6:15 starten wir den Motor. Wir wollen zeitig in Rodvig eintreffen, damit wir einen guten Liegeplatz ergattern können. Die Fahrrinne in der Ausfahrt aus der Bucht ist nicht sehr tief. Das Echolot zeit teilweise noch 20 cm Unter dem Bug. In der Fahrrinne nach haben wir wieder Strömung gegen uns. Mit erhöhter Tourenzahl erreichen wir gerade mal 9 km/h über Grund. Das bedeutet, dass sicher 3 km/h Gegenstrom herrscht. Nach 20 Kilometer sind wir in der Bucht vor Stege. Nun heisst es Nerven behalten. Die Tiefe im Fahrwasser an der Insel Nyord vorbei ist oft sehr gering. Mit 10 - 90 ccm unter dem Kiel passieren wir di Strecke. Im Zick Zack müssen wir uns in Richtung Faxebucht bewegen. Optisch könnte man gerade ausfahren, was aber nicht ratsam ist. Am Besten an das betonnte Fahrwasser halten. In der Faxebucht haben wir wellen von der Seite, nicht gross aber immer so, dass wir es gut spüren. Kurz vor Mittag erreichen wir den Hafen von Rodvig, wo noch viel Platz an der Kade ist. Am Abend sind fast alle Plätze belegt.

27.05.2026 Vordingborg

Heute ist sehr viel Wind, weshalb wir den guten Liegeplatz heute behalten. Nach dem Frühstück radeln wir zum Baumarkt, um zu schauen ob es hier einen guten Einkaufstrolley gibt. Es hat keinen, den wir gerne haben möchten, also radeln wir zurück zum Schiff. In der Stad gibt es noch eine kleine Zwischenverpflegung und wir besichtigen noch den Park.

26.05.2026 Vordingborg

Wir sind zwei Tage hier in Vordingborg. Die Windvorhersage zeigt die Windgeschwindigkeit bis 60 km/h voraus. Das ist zu viel für uns, um über die Buchten zu Fahren.

25.05.2026 Stubbekobing - Vordingburg

Heute fahren wir nur eine kurze Strecke, wir können also ausschlafen. Schon am morgen ist prächtiges Wetter, Sonnenschein und blauer Himmel ohne ein Wölkchen. Die Heutige fahrt führt uns aus dem Grondsund in Richtung Brücke die Fallster mit dem Festland verbindet. Hier müssen wir über ein schmales Fahrwasser. im Zick Zack fahren. Ortskundige Seefahrer können sicher die Strecke abkürzen, ich halte mich aber Lieber an die Betonnten Strecken. Der Hafen von Vordingborg ist eigentlich nur eine Bucht, mit einer Steganlage. Es hat keine Mauer oder Abgrenzung, die Vor Wellenschlag schützen würde. Da der Wind, gemäss Vorhersage aus westlicher Richtung kommt, sind wir aber gut geschützt. Für die kommenden zwei Tage ist viel Wind angesagt, was gegen eine Weiterfahrt über die offene Ostsee spricht. Am Donnerstag fahren wir weiter.

24.05.2026 Gedser - Stubbekobing

Gestern haben wir erfahren, dass die Brücke bei Nykobing-F im Guldbergsund bis am 15.6.26 nicht befahren werden kann. Deshalb haben wir uns entschlossen, auf der Ostseite von Fallster und über den Gronsund zu fahren. Wir starten heute sehr früh, da am Nachmittag viel Wind und Wellen angesagt sind. Bereits um 7:30 schlagen wir den Kurs nach Norden ein, nach dem wir das Hook von Fallster umrundet haben. Die Fahrt geht flott voran. Das frühstück können wir auf dem Achterdeck einnehmen, der Autopilot steuert derweilen den vorgegeben Kurs. Beim Einbiegen in den Grondsund hat es schon sehr viel Wind, weshalb das Wasser im Sund gegen uns Strömt. Von anfänglich 11.5 km/h bleiben jetzt noch 7.5 km/h über Grund übrig. Um 12:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Stubbekobing. Freundliche Dänen helfen beim Anlegen in einer Boxx mit Heck Pfählen. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang durch das Dorf, mit einem Halt im Café.

23.05.2026 Fehmarn - Gedser

Die Sonne scheint am Morgen und macht das Aufstehen sehr angenehm. Das Frühstück gibt es heute auf dem Achterdeck. Kurz nach acht Uhr fädeln wir aus der Hafenbox aus und fahren aus dem Hafen. Das Wasser ist spiegelglatt, es weht kaum Wind. Wir stecken den Kurs in Richtung Gedser ab und lassen den Autopiloten die geraden Strecken fahren. Auf der Fahrt müssen wir das Verkehrstrennungsgebiet, die Autobahn auf dem Wasser, queren. Es sind viele Seeschiffe unterwegs, weshalb genau abgeschätzt werden muss, wann wir die Fahrbahn kreuzen. Die Seeschiffe fahren mit etwa 20 bis 30 km/h. Nach dem Mittag erreichen wir unser Tagesziel, Gedser, und bezahlen das Liegegeld am Automaten. Hier erfahren wir auch, dass die Brücke im Guldbergsund bis am 15. Juni gesperrt ist. Morgen müssen wir also auf der Ostseite von Fallster und können nicht auf dem Wasser zwischen den Insel fahren. 

22.05.2026 Travemünde - Fehmarn

Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen liegen so bei 12 Grad. Kurz nach acht Uhr legen wir ab und fahren auf die Ostsee. Die See ist glatt, das Wasser kräuselt ein wenig. Ich setze den Kurs und schalte den Autopiloten ein. Dieser steuert uns gerade aus, auf dem vorgegeben Kurs. Anfänglich begegnen uns keine Schiffe, doch auf dem Navi-Bildschirm sind schon einige Segler unterwegs. Auf unserer Backbord Seite wird ein Marine Schiff angezeigt, dass mit ca. 16 Knoten (30km/h) in Richtung Rostock fährt. Das tangiert uns nicht, wir Steuern in Richtung Norden Osten, Fehmarn entgegen. Bei Dame korrigieren wir den Kurs und steuern nun nach Norden. Jetzt sind zahlreiche Segler unterwegs. Der Wind hat aufgefrischt und es entstehen kleine Wellen aus Westlicher Richtung. Gegen halb zwei erreichen wir unser Tagesziel, den Hafen Burgtiefe auf Fehmarn.