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Von Rheinfelden nach Marknesse 2013

Der Rhein ist der größte und wasserreichste Strom in Mitteleuropa. Mit einer Länge von 1320 km ist der Rhein eine der wichtigsten Wasserstraßen in Europa. Vorderrhein und Hinterrhein verbinden sich in Reichenau im Schweizer Kanton Graubünden zum Alpenrhein, dieser mündet nach Rheineck in den Bodensee, den er in Konstanz wieder verläßt. Von Konstanz fließt er nach Schaffhausen wo er im Rheinfall 20 m in die Tiefe stürzt.
Von Schaffhausen fließt der Rhein als Hochrhein in westlicher Richtung nach Basel. Von Basel aus Richtung Norden nach Mainz, dann in westlicher Richtung nach Rüdesheim. Von Rüdesheim aus durchbricht der Rhein in nordwestlicher Richtung das Rheinische Schiefergebirge, bis Bonn heißt er Mittelrhein. Der Obere Mittelrhein von Rüdesheim bis Koblenz - Tal der Loreley - wurde im Jahr 2002 von der UNESCO, stellvertretend für den ganzen Rhein, zum Welterbe Oberes Mittelrheintal ernannt. Dies ist nautisch eine anspruchsvolle Strecke. Ab Bonn trägt der Rhein den Namen Niederrhein und bildet ab dem niederländischem Emmerich zusammen mit der Maas ein ausgeprägtes Mündungsdelta, dessen Hauptarm der Waal ist. Der Rhein mit seinen Anliegerstaaten Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden mündet in die Nordsee.

24.8.2013  Rheinfelden - Breisach

Gestern Abend sind wir in Rheinfelden auf der Rina Blue eingezogen. Wir machten das Schiff für die Ferienreise klar und geniessen den wunderbaren Spätsommer Abend. Die Schleusung für morgen früh um 8 Uhr melden wir gleich an, so dass wir am Morgen rechtzeitig losfahren können. Das Frühstück geniessen wir und fahren anschliessend bei schönem Wetter los Richtung Schleuse Augst. Mit einem Funkspruch erfahren wir, dass die Schleuse für uns bereit ist und wir sofort einfahren können. Im Nu wurden wir "zu Tal" geschleust und fahren dann, vorbei an den Anlegestellen für die Tanker und dem Containerterminal, zur Schleuse Birsfelden. Auch hier klappt die Talschleusung wunderbar und schon sind wir unterwegs durch die Rheinstadt Basel. Ausser den Fähren ist nicht viel Betrieb auf dem Wasser. Der Pegelstand lässt im Moment auch nicht zu, dass grosse Frachter oder Tanker, mit viel Ladung fahren können. Just bei der Schleuse Kembs, wo wieder nur eine Kammer in Betrieb ist, fängt es an zu regnen. Auch bei den drei folgenden Schleusen hat der Wettergott kein Einsehen und lässt das Wasser vom Himmel fallen. Um 15.30 erreichen wir bereits die letzte Schleuse unserer Tagesetappe. Wie durch ein Wunder klart der Himmel auf und wir können bei Sonnenschein unseren Liegeplatz in Breisach, direkt unter der Kathedrale anfahren. Nach dem wir Klarschiff gemacht haben, spazieren wir in das Städtchen und geniessen ein wunderbares Nachtessen im Kaiserstühlerhof. Nach dem wir zur Rina Blue zurückgekehrt sind, fängt es wieder an zu Regnen und es blitzt in der Ferne (Richtung Schweiz).

25.8.2013  Breisach - Kehl

Wir haben eine mehr oder weniger ruhige Nacht beim Motorboot Club Breisach verbracht. Die vielen Hotelschiffe, die die Stadt Breisach besucht haben, lassen alle ihre Aggregate für die Stromversorgung laufen. Das daraus entstehende Geräusch, zwischen Brummen und dem Schwebungsnull verschiedener Töne, hat während der Nacht den Schlaf doch ab und zu gestört. Am Morgen hat es kurz geregnet, doch nach dem Morgenessen, mit feinem frischgebackenem Butterzopf, haben sich die Regenwolken verzogen und dem Schönwetterprogramm Platz gemacht. Um 9.30 legen wir los in Richtung Kehl. Es sind auch heute wiederum vier Schleusen zu überwinden. Wie gestern funktionierten die Schleusungen sehr gut und zügig. Es ist sehr wenig Berufsschifffahrt auf dem Rhein unterwegs. Die wenigen Schiffe helfen uns, die Schleusen rasch zu passieren. Wie bereits von anderen Fahrten auf dem Grand Canal d'Alsace bekannt, ist die Gegend eher trostlos, schräge Spundwände am Kanal und ab und zu ein bewaldetes Stück Ufer. Bereits um 16.45 haben wir den Zielhafen erreicht und können von den sehr guten Einrichtungen (Dusche) profitieren. Nach dem wir uns zum Landgang feingemacht haben, geniessen wir im Klubrestaurant des Motorboot Club in Kehl, ein exzellentes Nachtessen. Der Abendspaziergang fällt, in Folge Regen heute aus. Wir schreiben noch den Bericht, lesen ein farbiges Heftli oder surfen noch etwas im Internet.

26.8.2013  Kehl - Speyer

Im Hafen Kehl haben wir eine sehr ruhige Nacht verbracht. Es hat jedoch die ganze Nacht mehr oder weniger stark geregnet. Am Morgen war alles sehr trüb und trist. Nachdem wir das Morgenessen beendet haben, hat ein nerviger, ganz kurz anhaltender Pfeifton, im Abstand von 30 Sekunden, ertönt. Den Ton kenne ich bereits als "Bilgen-Alarm", wenn eine Bilgen Pumpe anläuft. Die Kontrolle hat aber ergeben, dass das Schiff völlig trocken ist. Also versuchen wir den Alarm zu lokalisieren. Nach einer Weile bin ich auf das Ladegerät gestossen. Im Abstand von 30 Sekunden piepst Dieses. Die Alarmlampe ist aber dunkel. Nach dem ich nicht feststellen konnte, wo das Problem liegt, haben wir das Piepsen ignoriert und sind losgefahren. Die ganze Gegend erscheint in verschiedenen Grautönen, nass und düster. Nach der Schleuse Gambsheim habe ich im PC Navigo Programm die Bootswerft Krieg gesehen. Also fahren wir dort hin um das "Piepsen" zu beseitigen. Der freundliche Mechaniker kommt aufs Schiff und misst die Spannung an den Batterien. Alle 30 Sekunden "piiips"! Auch der Mechaniker kann sich nicht vorstellen, warum der Alarm tönt. "Muss man das Gerät abmontieren und einschicken, kann auch nicht helfen", sagt er. Also muss ich selber sehen woran das liegt. Nach dem ich den Deckel vom Ladegerät entfernt habe, bemerke ich den batteriebetriebenen Rauchmelder, der oberhalb des Ladegeräts montiert ist. Jetzt haben wir die Quelle des Piepsens gefunden. Da die Batterie, sechs Jahre alt, leer geworden ist, macht sich das Gerät in dieser Weise bemerkbar. Also Problem gelöst und sofort wieder zurück in den Rhein. Nach dem wir die Schleuse Iffezheim passiert haben, geht es mit bis zu 18.5 km/h zu Tal in Richtung Speyer. Zahlreiche Schiffe jeder Art begegnen uns. Wir erreichen Speyer um ca. 17.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und 23,8 Grad Wassertemperatur.

27.8.2013  Speyer - Rüdesheim

Heute Morgen starten wir, nach einem feinen Frühstück mit frisch gebackenen Brötchen, um 8.00 Uhr. In rasanter Fahrt geht es den Rhein zu Tal. Wir fahren vorbei an grossen Auen, welche mit Camping- und Bootsplätzen bestückt sind. Die Industrie ist am Ufer überall präsent, wie die Baustellen für neue Thermokraftwerke, die mit Kohle betrieben werden. Dazu werden täglich die Kohlefrachter am Ufer entladen, weitere warten bereits sehnsüchtig, die dunkle Fracht loszuwerden. Ob da wohl die Energiebilanz aufgeht? Wie auch immer, wir fahren mit Tempo 15 - 17 km/h den Rhein hinunter. Wieder begegnen uns zahlreiche Frachter, Tankschiffe, Hotel- und Passagierschiffe. Die Container-Schiffe sind zum Teil richtige Ungetüme die einem schon Respekt einflössen können. In Ludwigshafen erreicht uns ein Funkspruch; "Die kleine holländische Jacht hat auf der Höhe der Neckarmündung eine Boje verloren". Ein kurzer Blick zurück zeigt uns, dass wir damit gemeint waren. Mitten im Rhein schwimmt einer unserer Kugelfender, welcher sich beim Schaukeln wegen der Wellen, losgerissen hat. Ich bedanke mich via Funk und wir fahren ein "Fender über Bord Manöver". Es klappt beim ersten Versuch, der Fender ist gerettet. Die Leinen zu diesen müssen aber ersetzt werden, da sie stark verwittert sind. Im Nu sind wir in Mainz und durchqueren die lebhafte Stadt. Hier ist noch viel mehr los auf dem Rhein, da auch Schiffe vom Main - Donau Kanal hier durchfahren. Nach einem Tank Stopp beschliessen wir heute noch nach Rüdesheim zu fahren und dort zu übernachten. Im sehr schönen Jachthafen finden wir einen Platz und viele Informationen zu Rüdesheim und der Umgebung. Der Fussmarsch in das Städtchen dauert ca. 35 Minuten. Das feine Nachtessen und der Besuch der Drosselgasse haben sich aber gelohnt.

28.8.2013 Rüdesheim - Koblenz

Heute kündigt sich ein sonniger Tag an. Bereits am Morgen um 7.00 Uhr scheint die Sonne und verschlingt die letzten kleinen Wolken. Wir rüsten uns zum Marsch zu den Einkaufsläden und nehmen den Klappanhänger für die eingekaufte Ware mit. Es sind viele Möglichkeiten für den Einkauf von Lebensmitteln und Getränken vorhanden. Nach dem wir die notwendigen Sachen gekauft und im Kühlschrank verstaut haben, gibt es ein ausgiebiges Frühstück auf dem Achterdeck. Nun noch die Fender aufpumpen und das Verdeck in die Backskiste, so dass die Sonne uns auch richtig wärmen kann. Jetzt kann es losgehen, Leinen los und Abfahrt. Haaaalt! schreit der Hafenmeister - Euer Kabel ist noch eingesteckt! Schon zu spät, das Kabel ist bereits angestreckt und der Stecker bleibt in der Dose aber das Kabel reisst aus. Sch....., das musste jetzt nicht sein. Der Hafenmeister und sein Kollege halfen uns, einen Stecker für den provisorischen Anschluss an das Kabel zu machen (nochmals vielen Dank). So, jetzt kann es wirklich losgehen. wir fahren mit zum Teil bis zu 20 km/h durch das Bergland, welches mit unzähligen Burgen an den Berghängen bestückt ist. Auch die kleinen Orte direkt am Rhein, mit den vielen historischen Bauwerken sind beeindruckend. Dazu kommen die vielen Ausflugsschiffe und der Berufsverkehr auf dem Rhein. Eine sehr schöne Strecke, die aber immer Aufmerksamkeit verlangt, da ab und zu die Bergfahrt mit blauer Tafel anzeigt, dass sie auf der Steuerbordseite fahren will, da dort die Strömung geringer ist. Schon bald sind wir an unserem Tagesziel Ehrenbreitstein angelangt, wo uns der freundliche Hafenmeister empfängt. Wir besuchen die Altstadt von Koblenz und spazieren nach dem Nachtessen zurück zum Hafen. Die Brötchen für das Frühstück können wir beim Hafenmeister bestellen, er bringt diese am Morgen zum Schiff. Prima!

29.8.2013 Koblenz - Düsseldorf

Am Morgen früh ist der ganze Rhein mit Nebel dicht belegt. Man sieht kaum die Hafeneinfahrt, geschweige denn die vorbeifahrenden Schiffe. Eigentlich wollten wir um 8.00 Uhr starten, aber bei diesen Sichtverhältnissen ist das unmöglich. Die versprochenen Brötchen und Gipfeli wurden pünktlich um 7.15 Uhr geliefert, so dass wir den Tag mit einem feinen Frühstück starten können. Um 9.00 Uhr können wir den Kaiser Willhelm auf der gegenüberliegenden Flussseite sehen. Das ist das Zeichen, dass wir nun starten können. Die Wasserschutzpolizei verlässt kurz vor uns den Hafen für die Patroullienfahrt. Wir fahren mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Niederlande aber bereits nach wenigen Kilometer fahren wir in eine Nebelbank, die so dicht ist, dass man kaum 50m weit sehen kann. Zum Glück habe ich das PC Navigo Programm in Kombination mit einem AIS-Empfänger. Damit können wir den Verlauf des Flusses und die in der Nähe befindlichen Schiffe erkennen. Zusammen mit dem Copiloten als Verstärkung für die Warschau fahren wir den Rhein zu Tal und können den Bergfahrern mit blauer Tafel und auch der WSP "ziemlich" sicher begegnen. Anhalten können wir hier sowieso nicht, da es keine Anleger in diesem Abschnitt gibt, also fahren wir weiter. Nach ca. 3 Kilometer lichtet sich der Nebel wieder und die Sicht wird wieder gut. Die Wetter- und Pegelansagen der Revierzentrale geben uns Hoffnung, fehlerfrei nach Düsseldorf zu gelangen. Die Fahrt führt uns an der historischen Brücke von Remagen vorbei, oder was davon übrig geblieben ist. An Oberwinter ziehen wir zügig vorbei und erreichen bald Bonn, wo wir den alten Sitz der Bundesregierung sehen können. Bereits um 15.00 Uhr durchqueren wir Köln, mit seinen vielen Brücken und den modernen, krahnartigen Bauten am Ufer. Mitten in Köln ist der Rhein durch eine Baustelle verengt worden, was die Fahrt nicht vereinfacht. Neben den hier noch zahlreicheren Berufschiffen gibt es dutzende Ausflugsdampfer die den Rhein rauf und runter fahren. Mit der nötigen Umsicht passieren wir die Engstelle ohne Probleme und die Fahrt geht weiter, wiederum mit 16 - 18 km/h den Berg hinunter nach Düsseldorf. Um 18.20 Uhr erreichen wir den Stadthafen und unseren Liegeplatz. Frau Gast weist uns einen Platz direkt bei der Capitänerie zu, wo wir bestens versorgt sind. Das Nachtessen und den Abendspaziergang verbinden wir und kehren dann gesättigt zurück zur Rina Blue.

30.8.2013 Düsseldorf - Wesel

Ein wunderbarer Tag erwartet uns, sonnig und warm. Am Morgen marschiere ich in die Stadt um frische Brötchen und Croissants zu holen. Die Bäckerei hat alle erdenklichen Sorten von Brötchen und es ist nicht leicht, sich zu entscheiden, welche Sorte nun die Beste sein soll. Auf dem Weg zurück zum Schiff spaziere ich dem Hafenareal entlang, an welchem sich ein Restaurant an das andere reiht. Der Pegel des Rheins ist bereits wieder etwas gesunken, so dass wir beim Verlassen des Hafens nach dem Morgenessen nur noch 0.3 bis 0.9m unter dem Kiel haben. Schon nach der Ausfahrt aus dem Hafen erreichen wir bei geringer Tourenzahl eine Geschwindigkeit von mehr als 13 km/h. Wieder reihen sich Schiffe an Schiffe die sich mit geringer Geschwindigkeit zu Berg bewegen und Wellen wie auf dem Meer produzieren. Die WSP steht mitten im Fluss und schaut dem Treiben zu. Wir fahren, wie es sich gehört bei blaubetafelten Schiffen, Steuerbord an Steuerbord vorbei. Die heutige Strecke führt meist durch die grüne Natur, welche durch Abschnitte mit Industrie und Kraftwerken versehen ist. Am Geruch kann man erkennen, dass wieder eine Chemiefirma am Ufer auftauchen wird. Im Hafen von Wesel treffen wir unsere Kollegen und liegen Schiff an Schiff zum Klönsnak. Wir haben einen sehr gemütlichen Abend mit Irène und René verbracht, die auf der Fahrt nach Düsseldorf hier Halt machen. Im Hafenrestaurant haben wir das Abendessen zusammen genossen. Anschliessend lassen wir bei einem feinen Tropfen den Abend ausklingen. Wir haben uns sehr gefreut unsere Kollegen zu treffen.

31.8.2013 Wesel - Tiel

Am Morgen ist der Himmel bedeckt. Es regnet (noch) nicht, aber die schwarzen Wolken verheissen nichts Gutes. Jetzt noch kurz duschen, den Wassertank füllen und die Fahrt kann losgehen. Halt! Noch das Stromkabel einziehen und los geht es. Wir können fast nicht einfädeln zwischen den vielen Talfahrern. Bis jetzt sind mehr Schiffe zu Berg gefahren als zu Tal, aber heute ist alles anders. Auch die Bergfahrt quält sich, Schiff an Schiff, durch die brodelnden Fluten des Rheins. Manchmal kommen wir uns vor, als wären wir auf dem Meer. Die Strömung ist auf der heutigen Etappe nicht so stark wie an den letzten Tagen, wir fahren aber immer noch mit 14 - 15 km/h in Richtung Niederlande. Die Anzahl der grossen Schiffe, Schubverbände mit zwei-mal-drei Pontons oder Container-Frachter, bei denen man das Führerhaus nicht mehr ausmachen kann weil sie so hoch sind, hat stark zugenommen. Die Schubverbände machen Wellen, dass unsere Rina Blue auf dem Wellenberg richtg gehend tanzt und das eine Mal nach Steuerbord und das andere Mal nach Backbord "flieht". Man kann sich aber nicht einstellen darauf weil das Schiff macht was es will. Es ist grösste Konzentration angesagt. Gegen Mittag hört es auf zu regnen und wir erreichen schon bald das Städtchen Emmerich. Hier scheint der Rhein verstopft zu sein. Eine grosse Anzahl Schiffe kreuzen sich oder drehen, um in den Hafen zu fahren. Ein kleiner, randvoll beladener Frachter steht bockstill in der Hafeneinfahrt, ein grosses Frachtschiff steht quer im Fluss, davor ein kleines Schiff mit blauer Tafel und alle haben gelbe Blinklichter eingeschaltet. Offenbar ist der "Kleine" festgefahren und der "Grosse" versucht ihn zu befreien. Zum absichern steht das Schiff mit blauer Tafel oberhalb um die Schiffahrt zu warnen. Kaum haben wir die niederländische Grenze überquert, schaltet das Wetter auch auf "holländisch" um. Wind, Wolken und viel blauer Himmel. um 16.30 erreichen wir unser Tagesziel, Tiel am Waal.

1.9.2013 Tiel - Heusden

Obwohl gestern die Wetterstation in Tiel schönes Wetter vorher gesagt hat, ist der Himmel heute morgen fast vollständig bedeckt. Da der Sonntag ein Ruhetag ist, geniessen wir es, heute nicht so früh wie sonst los zu fahren. Zuerst frühstücken wir ausgiebig und machen uns dann für die Abfahrt bereit. Beim Ablegen kommt uns ein "Liegestuhl-mit- Tüechli-Reservierer" in die Quere und drängelt sich bei der Hafenausfahrt vor uns. Lassen wir ihm die Freude und geben den Weg frei. Es ist eine kurze Strecke die wir auf dem Waal fahren und auch die Berufsschiffer haben heute offenbar ihren Ruhetag. Es ist sehr wenig Betrieb auf dem Wasser und daher auch eine ruhige, gemütliche Fahrt vorbei an den weidenenden Tieren, die ihren Durst mit Wasser aus dem Waal stillen. Der Weg führt uns durch die St. Andries Schleuse, welche den Waal mit der Maas verbindet. Auf der neuen Wasserstrasse, der Maas, ist nicht so starke Strömung. Mit moderater Tourenzahl erreichen wir eine Geschwindigkeit von ca. 12 km/h. Das Ufer ist aber ebenfalls von weidenden Tieren und grossen Wiesenflächen belegt. Es sind aber, im Gegensatz zum Rhein / Waal, viel mehr Brücken die über das Wasser führen vorhanden. Der Sportbootverkehr ist auch grösser als auf dem Waal, aber vielleicht ist das auch nur so weil es Sonntag ist. Am Ufer zeigen sich jetzt moderne Wohnanlagen, die hinter einem Deich stehen und kurz danach sehen wir wieder nur grüne Flächen. In Heusden gibt es mehrere Jachthäfen, die am Rand des Städtchens verteilt sind. Wir entscheiden uns für den Westhafen, wo wir einen guten Liegeplatz, mit Sicht auf zwei Windmühlen und die Hafeneinfahrt, bekommen. Der Weg zum "Havenkantoor" ist aber ziemlich weit, da es viel verwinkelte Ausleger am Steg hat. Bewegung tut bekanntlich gut. Am Abend besuchen wir den, von einer Stadtmauer eingezäunten und als Insel im wasserliegenden, Ort. Nach dem Nachtessen besuchen uns noch Bekannte aus Holland auf dem Schiff. Es war ein sehr gemütlicher Abend.

2.9.2013 Heusden - Nieuwegein

Heute Nacht war es sehr windig. Ich musste raus um die Flagge vom Schiff zu nehmen, da der ruppige Wind diese so schüttelte, dass sie laute Geräusche von sich gab. Es war aber eine eher kühle Nacht, wesshalb bereits um 7.30 die Heizung eingeschaltet wurde. Der Smutje und die Gäste machen den Einkauf, der Käpten macht das Schiff startklar. Es musste Wasser gebunkert werden, aber das Wasser läuft so langsam, dass ich nebenbei das Schiff putzen konnte. Der blaue Rumpf ist voll von Kalkflecken und das Deck vom Regen schmutzig. Auch die Fender müssen vom "Schleusendreck" befreit werden. Nach dem die "Einkäufer" zurückgekehrt sind gibt es ein Frühstück mit frischen Croissants und Brötchen. Danach fahren wir noch zum Marine Shop, um diverse Teile und Leinen für die Fender einzukaufen, damit diese wieder sicher am Schiff hängen. Nun geht es nordwärts, Richtung Utrecht. Der Verbindungskanal von der Mass zum Lek mäandert sich durch die grüne Landschaft. Die bekannte Zementindustrie ist am Ufer ebenfalls vertreten. Im Gegensatz zum bisherigen Reiseverlauf haben wir nun keine Strömung mehr, die das Fortkommen unterstützt. Vielmehr sind nun Schleusen und vorallem wieder Brücken die den Takt der Reise bestimmen. Unser Programm prophezeit uns, dass wir erst am Abend um 18.20 unseren Liegeplatz erreichen werden. Das können wir fast nicht glauben, es läuft ja alles wie am Schnürchen. Aber in Gorinchem werden wir eines Besseren belehrt. Der Brückenwärter liest die Zeitung und reagiert nicht auf die Funkrufe und das Hupen. An der Brücke ist der für den Funkruf zu benutzende Kanal 18 angeschrieben, aber eine Dame antwortet auf meinen Ruf, dass wir den Kanal 22 benützen müssen. Trotzdem dauert es eine gefühlte Ewigkeit, im starken Wind die Position vor der Brücke zu halten, bis endlich der Wärter diese öffnet und wir durchfahren können. Wieder sind einige Drängler unterwegs, die uns vor und in der Schleuse überholen. In der letzten Schleuse warten wir fast eine Stunde, so dass wir tatsächlich erst um 18.00 Uhr den Passantenhafen in Nieuwegein erreichen. Der freundliche Hafenmeister weist uns einen Platz zu und kassiert das geringe Hafengeld im Büro. Das Nachtessen: Salat, Mosselen mit Frites und Tortellini. Hat gesmaakt!

3.9.2013 Nieuwegein - Amsterdam

Heute wollen wir früh los, damit wir Amsterdam etwas früher erreichen als die anderen Häfen am Abend. Um 7.00 Uhr stehen wir auf und backen die Brötchen. Ich kontrolliere die Tagesetappe im PC Navigo und stelle fest, dass die nächste Brücke erst um 9.00 Uhr für die Sportboote öffnet. Wir hätten also ruhig eine Stunde länger schlafen können. So haben wir nun genügend Zeit, das Frühstück zu geniessen und das Schiff klar zu machen. Um 9.00 Uhr starten wir, doch die Brücke hat immer noch doppelrot auf dem Signal. Nach einer Viertelstunde rufe ich bei der Brücke an und frage nach, ob heute die Brücke nicht in Betrieb ist? Die Antwort ist, in ein paar Minuten würde sie in Betrieb genommen. Ein Moment später stand das Signal auf rot-grün. Also geht es doch schon los. Die Fahrt durch den Merwedekanaal zum Amsterdam-Rijnkanaal war schön und ruhig. Viele Sportboote liegen noch an den Haltestellen wo man übernachten kann. An der letzten Schleuse im Kanal erfahren wir, dass die Fahrt über Utrecht nicht möglich sei. Wir fahren aber sowieso direkt nach Amsterdam, also tangiert uns das nicht. Die Fahrt auf dem Amsterdam-Rijnkanaal gleicht einer Fahrt auf der Autobahn. Sehr viele Frachter und Tanker sind heute in beide Richtungen unterwegs. Wir kommen aber sehr gut vorwärts, so dass wir bereits um 14.30 Uhr den Sixhaven in Amsterdam erreichen. Da diese Woche die Hiswa, eine Bootausstellung auf dem Wasser in Amsterdam, stattfindet rechnen wir nicht unbedingt damit, dass im Sixhaven noch ein Platz frei ist. Aber siehe da, "der frühe Vogel fängt den Wurm", es gibt noch einige freie Plätze zum Übernachten. Der Hafen füllt sich aber doch langsam und wird sicher wieder wie immer überfüllt sein. Die Damen machen den Einkauf und die Herren reparieren die Stromanschlussdose. Offenbar war diese mehrmals überhitzt, so dass der Kunststoff bereits an- und die Isolation weggeschmolzen war. Gut haben wir das mal genauer angeschaut. Nun machen wir uns für den Landgang klar und besuchen Amsterdam. Die Gratisfähre bringt uns zur Central Station, von wo aus wir direkt zur Altstadt kommen. Wir schlendern durch die Gassen mit und ohne rote Lichter und essen beim Grashopper ein feines Steak.

4.9.2013 Amsterdam - Urk

Das Leben im Sixhafen erwacht schon um acht Uhr. Auf dem Steg wandern Leute in Richtung Dusche, andere wieder zurück zum Schiff. Auch die "Schiffstiere" müssen bewegt werden. So sieht man Beine an unseren Fenstern vorbeimarschieren und kann raten, wer und was es ist. Brötchen backen funktioniert hier nicht, weil die Steckdosen nur sechs Ampère liefern. Unser Backofen braucht aber zehn Ampère. Also gibt es heute Müsli und Joghurt zum Frühstück. Unsere Rina Blue ist, bis auf einen schmalen Kanal, zugeparkt. Vor uns ist eine Lücke von ca. 13m. das reicht gerade, um das Schiff bis zum Heck aus der Box zu fahren. Dann müssen wir aber rechtwinklig in den Kanal drehen und können so aus dem Hafen fahren. Mit langsamer Fahrt führen wir das vorher besprochene Manöver durch und fahren aus der Anlegebox. Die unzähligen Zuschauer auf den benachbarten Schiffen glauben offenbar nicht dass das funktioniert. Ohne Probleme fahren wir wie geplant aus der Box, in den Kanal und aus dem Hafen. Die Enttäuschung über das gelungene Ablegemanöver steht den, mit gestreckten Hälsen, spähenden Zuschauer ins Gesicht geschrieben. Wir fahren in Richtung Ijsselmeer aus Amsterdam und durchqueren die Oranje Sluis. Nun geht es über das Markermeer. Dem Autopiloten geben wir den Kurs vor und lassen uns danach von ihm in einer geraden Linie nach Lelystad schippern. Das Wasser ist spiegelglatt, kein Wind und keine Wellen. Nur wenn ein Frachtschiff uns begegnet schaukelt es etwas. Jetzt benutzen wir den Generator um im Backofen unsere "Gipfeli" und die Brötchen für das Mittagessen zu backen. Im Bataviahafen machen wir einen Zwischenhalt und besuchen die Factory Outlet Geschäfte in der Batavia Stadt. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel, Urk, begegnen uns zahlreiche Schiffe, unter anderem auch ein Dreimastsegler mit vielen Gästen. Kurz vor dem Hafen befallen uns hunderttausende von Mücken. Das ganze Schiff ist belegt mit diesen lästigen Insekten. Wir fahren in langsamer Fahrt weiter in den randvoll besetzten Hafen und versuchen eine Lücke zu erspähen. Am Ufer winkt uns der Hafenmeister und wir können an einer freien Stelle, neben den Arbeitsschiffen, festmachen. Nach dem wir das Schiff von den Mücken befreit haben machen wir uns auf den Weg zum Achterhaus, ein Restaurant direkt an der Hafeneinfahrt. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang geniessen wir unser Nachtessen auf der Terasse.

5.9.2013 Urk - Lemmer

Am Morgen wecken uns die Sonnenstrahlen die in unsere Kabinen scheinen. Der Himmel ist wolkenlos, ein wunderbarer Tag. Die Nacht war schön kühl und es bildete sich viel Tau auf dem Schiff. Wir müssen nicht pressieren und können das Frühstück in aller Ruhe geniessen. Das Wasser im Hafen ist voller grüner Algen, die teilweise eine unangenehme Geruchsbildung haben. Zum Glück sind die Fliegen und Mücken auf dem Ijsselmeer geblieben und nicht in den Hafen gekommen. Als wir losfuhren haben auch viele andere Bootsleute sich entschieden zu starten. Auch die Fähre, Urk - Enkhuizen, möchte vor uns noch losfahren. Freundlich wie wir sind, lassen wir sie fahren und drängeln nich wie die Anderen an ihr vorbei. Bei den Holländern hört der Spass offenbar auf, wenn es um das Vorrecht der Durchfahrt bei Brücken oder Schleusen geht, was wir später nochmals feststellen müssen. Auf dem Ijsselmeer gibt es heute mehr Wind und auch kleine Wellen. Der Autopilot hält aber den vorgegebenen Kurs bei und bringt uns in geraden Linien zu den eingestellten Koordinaten. Kurz vor Mittag erreichen wir die Lemster Sluis und müssen warten da diese Mittagspause hat. Schnell sammeln sich einige Schiffe vor der Schleuse. Um 13.00 Uhr schaltet das Signal auf rot-grün und schon geht die Drängelei wieder los. Ein Segler und ein Motorschiff wollen gleichzeitig in die Schleuse fahren, keiner aber nachgeben. Im letzten Moment stopt die Segeljacht und nach dem Austausch von ein paar Worten (weiss nicht was sie sich zugerufen haben) fahren sie nacheinander in die Schleuse. Wir versuchen die Reihenfolge einzuhalten, nehmen aber eine Segeljacht in der Schleuse an unsere Seite. Diese überhohlt damit elegant und kann promt einen Liegeplatz in der Stadt ergattern. Für uns reicht es wieder einmal nicht, also fahren wir in den Hafen vor der Stadt und übernachten dort. Für den Stadtbummel müssen wir halt einige Schritte laufen, das macht aber bekanntlich nichts und ist gesund. Bei der mittleren Brücke ist ein Verkaufsstand wo ich meinen Hering mit Zwiebeln kaufen kann. Das ist Pflicht wenn man in Lemmer ist. Der Kanal durch Lemmer ist Steuerbord und Backbord zweireihig belegt und noch immer kommen Schiffe die auch noch anlegen wollen. Es erstaunt nicht, dass so viel Betrieb ist auf dem Wasser, denn es ist 28 Grad warm. Das Nachtessen speisen wir im Steakhouse direkt am Kanal und spazieren dann auf dem Deich, bei einem schönen Sonnenuntergang, zurück in den Hafen.

6.9.2013  Lemmer - Marknesse

Auch heute stehen wir bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel auf. Die Frühstücksbrötchen werden gebacken, wärend wir die Dusche aufsuchen. Das Frühstück essen wir auf dem Achterdeck. Nach dem wir startklar sind, machen wir uns auf den Weg durch die Stadt Lemmer in Richtung Lemstervaart. In der Stadt sind wieder ein paar Plätze frei, an anderen Orten liegen die Schiffe noch immer in zwei Reihen. Die drei Brücken können wir zügig durchfahren, bei der Schleuse müssen wir jedoch eine kleine Pause einlegen. Vier Schiffe werden auf das Niveau des Ijsselmeers gehoben. Zwei Schiffe nehmen den Weg über das Ijsselmeer, die anderen fahren in Richtung Lemstervaart, via der sechs Meter hohen Frisesluis. Durch die einerseits bewaldete und auf der anderen Seite mit grossen Kartoffel- und Zwiebelfelder gesäumte Lemstervaart fahren wir nach Emmeloord. Die Brücken in Emmeloord haben noch immer Mittagspause und wir müssen noch ein paar Minuten warten. Schon bald wird an der Brücke angezeigt, dass diese nun bedient wird und wir können weiter Richtung Marknesse fahren. Die Marknesservaart bringt uns, vorbei an wenigen Industriebauten und Einfamilienhäuser, weiter und näher zum Reiseziel. Eine Schrecksekunde erfahren wir bei der Marknesser Schleuse. Diese signalisiert doppel-rot, ausser Betrieb, obwohl sie schon seit einer Stunde in Betrieb sein sollte. Der Anleger vor der Schleuse ist voller Schiffe. Wir glauben, dass die Brücke oder Schleuse defekt sein könnte und deshalb gesperrt ist. Langsam fahren wir zur Schleuse vor und schon schaltet das Lichtsignal auf Bereitschaft. Also funktioniert alles und wir können die letzte Schleuse, welche uns ein Meter nach oben befördert, überwinden. Nun steht dem Reisziel nichts mehr im Weg. Wir biegen in den Seitenkanal ein und erreichen so die Werft, Jachtbouw2000, wo unsere Rina Blue ein paar Anpassungen und Reparaturen erfahren wird. Beim verlassen des Schiffes habe ich nun auch noch den "Key Boy", Rettungsring für Schlüssel, ausprobiert. Der Schiffschlüssel ist ins Wasser gefallen und untergegangen. Nach einigen Sekunden ist er durch den Auftriebsballon, der durch Wasser aktiviert wird, wieder nach oben gestiegen und ich konnte ihn bergen. Das Nachtessen geniessen wir im neuen Restaurant "Taverne" in Urk, welches wir nur bestens empfehlen können. Es war eine erlebnisreiche und sehr schöne Fahrt von Rheinfelden bis hierher. Das Wetter hat grossmehrheitlich gut mitgespielt, obwohl es jetzt noch einen kurzen Schauer gibt.

Nachtrag zum 28.8.2014

In Amsterdam haben wir die Steckdose, welche bei der Abfahrt in Rüdesheim beschädigt wurde, ausgetauscht. So wie die Dose aussieht, ist es eine "gute Fügung" dass wir das Kabel beim Wegfahren vergessen haben. Der Anschluss ist komplett durch geschmort und die Isolation der Drahtenden bereits verschmolzen, so das der blanke Draht freiliegt. Früher oder später wäre der 230V Anschluss derart kaputt gewesen, dass kein Strom mehr in das Schiff geführt werden konnte. Offenbar ist die Dose einmal nass geworden und dabei ein Übergangswiederstand an den Kontakten entstanden, dass diese, bei höherem Stromverbrauch (Backen), stark erhitzt wurden. Die Wärme hat die Kontakte aus dem Kunststoff gelost und die Situation dadurch noch verschlechtert.
Von aussen war kein defekt an der Dose zu sehen oder feststellbar. Es ist also angebracht, die Installation gelegentlich zu überprüfen, auch wenn dabei die Dose ausgebaut werden muss. Folgeschäden können durchaus schlimmer sein.

http://www.myc-breisach.de/ MBC Breisach
http://www.nautic-club-kehl.de/ Nautic Club Kehl
http://www.yachthafen-speyer.de/ Yachthafen Speyer
http://www.rued-yc.de/ Motorboot Club Rüdesheim
http://www.portmaps.com Koblenz-Hafen-Ehrenbreitstein
http://www.marina-duesseldorf.de/ Marina Düsseldorf
http://www.yc-wesel.de/ Jachthafen Wesel
http://twvdewaal.nl/ Jachthaven Tiel NL
http://www.wsvheusden.nl/ Jachthaven Heusden NL
http://www.passantenhavennieuwegein.nl/Welkom.html Passanten Haven Nieuwegein NL
http://www.sixhaven.nl/de Sixhaven Amsterdam
http://urk-gemeentehaven-urk Passantenhaven Urk
http://lemmerbinnen.de/jachthaven/ Binnenhaven Lemmer
http://www.marknesse.nu/ Marknesse Oostpolder