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Neufundland mit dem Camper 2012

 

   

Die Insel Neufundland (englisch Newfoundland, französisch Terre-Neuve) ist eine Insel vor der Nordostküste Nordamerikas im Atlantischen Ozean. Die Südküste der Insel liegt auf dem 48.sten Breitengrad, also in etwa wie Paris oder München.

Von Labrador ist Neufundland durch die Belle-Isle-Straße getrennt, von der Kap-Breton-Insel durch die Cabotstraße. Die Insel hat eine Fläche von 108.860 km² (mit allen vorgelagerten Inseln wie Twillingate, Fogo und Bell Island insgesamt 111.390 km²) und wird von etwas weniger als 500.000 Einwohnern bewohnt.

Die Provinzhauptstadt St. John’s befindet sich ganz im Südosten auf der Halbinsel Avalon. Der Stadt vorgelagert ist Cape Spear, das nicht nur der östlichste Punkt der Insel, sondern auch des gesamten nordamerikanischen Kontinents ohne Grönland ist. Etwa 25 km südlich von Neufundland liegt die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon, ein französisches Überseegebiet (collectivité d’outre-mer, offiziell mit COM abgekürzt).

Höchster Punkt der Insel ist der 814 m hohe Berg The Cabox in den Long Range Mountains an der Westküste bei Corner Brook. Längster Fluss ist der 322 km lange Exploits River, der vom Red Indian Lake aus nach Nordosten fließt.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neufundland                      Links

Reisebericht

13.08.2012 Reise von Zürich via Toronto nach Halifax  
Am Montag fliegen wir von Zürich via Toronto nach Halifax. In Halifax werden wir ca. 21.30 Uhr Ortszeit eintreffen. Der Hotel - Shuttle holt uns ab und fährt mit uns in das "Hilton Garden Inn Hotel", wo wir uns von der Flugreise erholen können. Am Morgen wird uns die Campervermietung abholen, und wir können unseren "Strassen-Kreuzer" in Empfang nehmen.

 
 
14.08.2012 Halifax nach Glendale  

Nach einem reichhaltigen Frühstück werden wir von der Campervermietung um 10.00 vom Hotel abgeholt. Schnell ist unser Mobile Home übernommen und wir können uns auf den Weg zu Lilian und Bruno machen. Untertwegs kaufen wir etwas Proviant, sowie eine Wireless internet SIM Card, ein. Zum Nachtessen fahren wir ins Cove Motel, wo wir wuhnderbar verpflegt werden. In der St.Georges Bay begrüssen uns auch einige Wale, die wir vom Restaurant aus sehen können.

 

Unser Ferienhäuschen für die nächsten Wochen.

 
 
15.08.2012 Glendale nach Sydney  
Heute fahren wir Richtung Sydney, Cape Breton, wo wir für die Überfahrt nach Argentia, New Foundland, die Fähre nehmen. Die Überfahrt dauert ca. 15 Stunden, so dass wir morgen am Vormittag dort eintreffen sollen.
 
 
16.08.2012 Argentia nach St. John's  
Die Fähre hat wegen eines technischen Problemes 3 Std. Verspätung. Die Klimaanlage ist ausgefallen. Trotz Reparatur haben wir 26 Grad in der Kabie, so dass wir erst spät einschlafen konnten. In der Nacht haben wir uns bei einem Spaziergang an Deck abgekühlt und danach die Kabinentüre etwas offengelassen um die Teperatur zu senken. Die Fähre erreicht wiedererwarten Argentia fast nach Fahrplan. Unsere Tagesetappe haben wir bei starker Bewölkung begonnen, doch ab Mittag haben sich alle Wolken ausfgelöst. Es ist schwierig, eine "Liegeplatz" für unseren Strassenkreuzer zu finden.

 
 
17.08.2012 St. John's nach Hollyrood  
Am Morgen haben wir unseren Proviant aufgestockt, damit wir unabhängig sind. Im Rogers Shop konfigurieren wir den Wireless Internet zugang, so dass wir die Web Site "updaten" können. Nur funktioniert das Handy Netz nur in grösseren Orten. Nun besuchen wir den "Funk-Historischen" Ort - Signal Hill [VO1AA]. Von hier aus wurde die erste Funkverbindung nach Europa gemacht. Danach beginnt die Suche nach einem "Campsite". In der Karte und im Führer sind zwar die Plätze aufgeführt, wir können diese aber nicht finden. Provincial Parks sind gut ausgschildert und haben meistens noch Plätze frei.

 
 
18.08.2012 Hollyrood nach Trinity  
Heute Nacht hat es ausgiebig geregnet. Nach dem "zmorgen" sind wir Richtung Bonavista aufgebrochen. In Trinity, dem angeblich schönsten Dorf in Neufundland, machen wir einen Zwischenstopp. Wir wollen das Städtchen anschauen und wenn möglich auf dem Campground übernachten. Der Campingplatz ist schon überfüllt da im Städtchen ein Festival mit Feuerwerk stattfindet. Also fahren wir mit dem Camper in das Stätchen um zu sehen was da los ist. In einer Sackgasse bleiben wir stecken und müssen mit dem Camper irgendwie umkehren. Der ganze Verkehr muss warten, bis das "Ungetüm" gewendet ist. Nach dem Stadtbummel fahren wir wieder ins "Outback" auf einen Profincial Campground, ohne Wasser, ohne Strom und Internet. Dafür ist es hier, weitab von der Zivilisation, sehr ruhig.

 
 
19.08.2012 Trinity nach Bonavista  

Nach einer eher frischen Nacht konnten wir endlich die Home Page updaten. Heute wollen wir das National Tier von Newfoundland anschauen. Die Puffin's sind Vögel und meistens auf den vorgelagerten Inseln zu finden. Leider hat es zuviel Seegang, so dass die Tour nicht durchgeführt wird. Also fahren wir nach Bonavista und erkunden das Historische Städtchen. Auf dem Campingplatz "Paradis Farm", kurz vor Bonavista, werden wir von Chris, dem Platzwart, sehr freundliche empfangen. Für das Nachtessen empfihlt er uns das Restaurant "Bonavist-Social-Club", ca 17km vom Campground entfernt. Das Restaurant hat nur ein paar Sitzplätze, ein Holz-Backofen und sehr freundliche Bedinung. Hier gibt es richtiges Brot, nicht so "Flufi-Schnitten-Brot" und sehr gutes Essen. Übrigens, Elche haben wir noch keine gesehen!

 
20.08.2012 Bonavista nach Twillingate  

Am Morgen sind wir zu Puffin Island gefahren um die speziellen Vögel anzuschauen. Die putzigen Tiere sind auf der Insel zahlreich zu sehen. Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Twillingate. Unterwgs wird der Proviant und Treibschtoff ergänzt, so dass wir ohne Probleme auch in nicht besiedelten Gegenden überleben können. Unsere Telefone (Handy) funktionieren, wenn überhaupt, nur ab und zu. Es kommt vielleicht eine sms rein, aber Antwort können wir keine geben. Übrigens, Elche gibt es hier nicht, dafür aber "Moose" (kleine Elchart, die sich auf dem Hightway tummeln sollen?). Mal sehen, ob uns einer begegnet.

 
 
21.08.2012 Twillingate  

Nach einer regnerischen Nacht (sehr starker Regen) ist der Morgen neblig. Trotzdem machen wir eine Boat-Tour. Whales Watching im Nebel? Um 10 Uhr lichtet sich der Nebel und die Tour kann beginnen. Wale und Puffins sind zu sehen - super! Nacher besichtigen wir das Städtchen und besuchen den Leuchtturm. Zum Nachtessen gibt es die (Regionale) National Speise; Mooseburger und Fisch & Chips.

 
 
22.08.2012 Twillingate nach Grand Falls Windsor  

Nach einem Gewitter in der Nacht weckt uns heute die Sonne. Es ist ein strahlender Morgen, blauer himmel und ein laues Lüftchen. Es geht weiter auf unserer Reise in Richtung Grand Falls Windsor. Hier steht eine Papier Fabrik, welche an einem Staudam errichtet wurde. Damit die Lachse diesen Staudam überwinden können, wurde eine aufwendige Fischtreppe angelegt, welche natürlich beschtigt werden kann. Hier wird die ganze Geschichte der Lachse presentiert und erklährt. Wie immer ist der Campgruound weit von den Restaurant's entfernt, so dass wir mit dem Camper zum Nachtessen fahren müssen. [Übrigens; Moose (Elche) haben wir noch keine gesehen]

 
 
23.08.2012 Grand Falls Windsor zum Gros Morne National Park  

Wieder beginnt der Tag mit strahlendem Sonnenschein. Nach einem ausgedehnten Frühstück machen wir uns auf den Weg Richtung Westen. Das heutige Ziel ist der Gros Morn NP. Dieser ist ein Paradies für Wanderer. Hier sollen 4000 Moose leben. Also sollten wir hier auch eines sehen können. Unser Campground liegt heute am Meer, in Cow Head. Eine kühle Brise macht es hier sehr gemütlich. Das verschlafene Dörfchen hat auch ein paar "revisionsbedürftige" Häuser. Ob diese aber in Standgestellt werden ist eher fraglich. Zum Nachtessen gibt es frischen, geräucherten Lachs, den wir einem Einheimischen am Morgen abgekauft haben.

 
 
24.08.2012 Gros Morne National Park  

Heute machen wir eine Exkursion in den -Western Brook Pond- . Das ist ein 16 km langer Fjord, der von steilen Felsküsten gesäumt ist. Im Frühjahr speisen viele Wasserfälle den Süsswassersee, jetzt im Sommer sind die Meisten ausgetrocknet. Die Fahrt mit dem Schiff an das Ende des Fjord ist sehr schön. Wie bereits erwähnt ist die Gegend nicht sehr stark besiedelt, so dass wir täglich die Mahlzeiten im Camper nehmen oder wenn vorhanden, in einem Restaurant eine einheimische Speise probieren. Der heutige Liegeplatz liegt direkt am Meer, so dass wir einen schönen "Sunset" Spaziergang machen können. Übrigens; heute haben wir zwei Moose gesehen, konnten aber nicht anhalten zum Fotografieren.

 
 
25.08.2012 Gros Morne National Park nach St.Anthony  

Heute Morgen weckt uns die Sonne, nach dem aus heiterem Himmel ein Platzregen niedergegangen ist. Da wir in einem Provincial Park übernachtet haben, ohne Strom, Wasser und Abwasser aber mit WiFi, benutzen wir den Generator um unsere "Flufibrote" zu toasten. Danach fahren wir los in Richtung Norden. Beim Arches Park machen wir einen Zwischenhalt und besichtigen die von der Meeresbrandung geschaffenen Fels-Bogen. Sehr eindrücklich! Jetzt geht es weiter nach Port au Choix eine "National Historic Site". Hier machen wir einen Spaziergang auf dem Pfad der Vikinger. Danach geniessen wir ein ausgezeichnetes Mitagessen im "The Anchors Cafe", Fischgratin, Salat, "Carlic Bread" und einen feinen Dessert. Dies ist das beste Restaurant, welches wir bis jetzt in Neufundland besucht haben. Ein Higlight jagt heute das Andere. In der Dämmerung steht ein Moose für ein Foto Shuting am Strassenrand Modell. Nach dem wir die Fotos gemacht haben, trottet es mit grossen Schritten zurück in den Wald. Zum übernachten haben wir in St. Anthony einen RV Campground gefunden.

 
 
26.08.2012 St.Anthony nach L'Anse aux Meadows  

Heute reisen wir auf den Spuren der Wikinger. Am Morgen besuchen wir die Stadt St. Anthony. Die Provinz Stadt hat neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch einige Restaurant's und Sehenswürdigkeiten. Unter Anderem das Lighthouse, Craftshop's und Austellungen. Am Mittag machen wir uns auf den Weg nach L'Anse aux Meadows, das Wikingerzentrum in Neufundland. Nach einem ausgezeichneten Seafood Mittagessen besuchen wir die Nachbildung eines Wikinger Dorfes. Hier zeigen Darsteller, wie in dieser Zeit gelebt wurde. Ein Nachbau eines Wikingerschiffes, welches von Dänemark bis hierhin auf eigenem Kiel gesegelt ist, ist ebenfalls ausgestellt. Für diese Seefahrt mussten zur Stabilisierung 5 Tonnen Ballast, in Form von Steinen, im Rumpf verstaut werden. Nach dem wir alle "Landzipfel" in dieser Gegend besucht haben, sind wir auf dem Pistolete-Camground für die Übernachtung eingetroffen.

 

 
 
27.08.2012 L'Anse aux Meadows nach Port au Choix  

Heute verlassen wir den Norden von Neufundland wieder und fahren zurück nach Port au Choix. In den letzten Tagen haben wir, im Gegensatz zu den letzten 14 Tagen, einige Moose gesehen. Die einen stehen am Strassenrand und warten bis wir Fotos gemacht haben, die Anderen springen sofort wieder in die Büsche. Die Fahrt führt uns über das Hochland von West-Neufundland. Das Wetter ist eigentlich schön, aber der Wind bläst uns fast von der Strasse. Wir parken unseren "Rollcontainer" heute auf dem RV Park direkt am Meer. Obwohl eine starke Brise uns fast vom Platz fegt, beschliessen wir hier zu übernachten. Zur Zeit ist Ebbe und wir können bis zu den Knien im warmen "Golf of St. Lawrence" stehen. Herrlich! Das Nachtessen geniessen wir wieder im Anker Cafe (wo denn sonst wenn man da ist).

 
 
28.08.2012 Port au Choix nach Trout River  

Heute hatten wir eine unruhige Nacht. Der sturmartige Wind hat die ganze Nacht an unserem Rollcontainer gerüttelt. Dazu kam auch noch Regen, welcher auf unser Häuschen prasselte. Das Bild zeigt die Wellen, die von unserem Camper aus zu sehen sind (ca. 25m zum Meer). Am Morgen hat es so ausgesehen, als wenn sich die Sonne durchsetzen würde. Der Regen hat sich aber, mit Ausnahme der Zeit, welche wir für unseren Spaziergang im Naturpark brauchten, behauptet. Wir besuchten in Norris Point das Hotel "the perfekt Gateway". Leider ist dieses zum Mittagessen nicht geöffnet, so dass wir uns in einem anderen Restaurant verpflegt haben. Danach fahren wir im Gros Morne National Park Richtung Woody Point, dann zum Campingplatz Trout River. Von weitem sah es so aus, wie wenn hier das Wetter besser wäre, aber es regnet auch hier. Wir finden einen guten Liegelatz und können (hoffentlich) ruhig schlafen.

 
29.08.2012 Trout River nach Stephenville  

Nach dem uns gestern die Parkwächterin auf heute gutes Wetter versprochen hat, haben sich die Regenwolken, welche am Morgen noch sehr present waren, verzogen. Trotzdem gab es ab und zu kurze Regengüsse. Wir verlassen heute den "Gros Morne Nationalpark" definitiv und steuern Richtung Süden. Entlang der Autobahnen wurden Wildzäune aufgestellt, damit die zahlreichen Moose (anscheinend ca. 150'000 Tiere in NFL) nicht auf die vielbefahrene Strasse laufen. Über den Transcanada Highway erreichen wir Corner Brook, wo wir eine kurze Stadtrundfahrt gemacht haben. Bei dieser Gelegenheit haben wir zufällig das Museum der "Neufoundland Railway" gefunden. Die Eisenbahn hat bis 1969 Port aux Basques mit St. John's verbunden. Nach dem wir uns verpflegten sind wir weiter Richtung Stephenville gefahren, wo wir einen sehr schönen Standplatz für die Nacht gefunden haben.

 

 
 
30.08.2012 Stephenville nach Port aux Basques  

Heute Morgen haben wir blauen Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühstück brechen wir auf, die "Port au Port Peninsula" zu besuchen. Auf dieser Insel befindet sich auch die Ortschaft Lourdes. Dort soll eine Grotte mit der Heiligen Maria sein? Am Ende des Dorfes steht eine Kapelle und daneben finden wir einen Felsen, mit Blumen geschmückt, mit der Maria Statue und einem Brunnen in den das "heilige" Wasser rinnt. Kaum sitzen wir wieder im Camper, geht ein Platzregen nieder. Der Regen, mal stärker mal schwächer, wird uns bis am Abend begleiten. In Stephenville finden wir die Bäckerei, die von einem westschweizer Bäcker 1979 gegründet wurde. Die dort eingekauften Desserts - Eclaire, Cremschnitten und Apfeltaschen - sind prima und sehr zu empfehlen! Für das Mittgaessen fahren wir vom T.C.H Nr1 in ein kleines Dorf. Dort finden wir nur eine kleine Lounge mit einer Bühne und einer Tanzstange (?) in der Mitte. Es ist keine Dame am tanzen, dafür gibt es feine "Puletflügeli" und Pommes Frites. Nun geht es weiter nach Port aux Basques, wo wir uns zum fähren nach Nova Scotia für Morgen Mittag anmelden. Jetzt fahren wir auf einen Campground am Meer. Die Wolken verziehen sich und es wird, wie fast jeden Abend, wieder sonnig. [Übrigens; wenn ab und zu ein p,ü,ö,ä fehlt, liegt das an der defekten PC Tastatur!]

 
 
31.08.2012 Port aux Basques nach North Sydney  

Heute heisst es früh aufstehen, denn wir müssen um 9.30 Uhr zum verladen an der Fähre sein. Die Fahrt zur Verladestelle dauert ca. 30 Minuten. Beim Eintreffen war fast der ganze Parklatz bereits gefüllt. Am Eingang wurde unser Kühlschrank kontrolliert, ob wir Gemüse bei uns haben. Ich habe nicht verstanden weshalb die Kontrolle gemacht wurde, aber tampi, passiert nichts schlimmeres. Die Überfahrt war mit etwas Seegang versehen, dauert aber nur 4.5 Stunden (100 Seemeilen, Geschwindigkeit 36 Kmh). Nach der Landung in Nova Scotia mussten wir mal wieder den Proviant ergänzen und einen Camingplatz suchen. Das Bild zeigt den Ausblick von unserem Standplatz aus gesehen. Übrigens, unseren Lieblingskaffee "French Vanilla Cappuccino" war bei Tim Hortens ausverkaut, Sobys hatte aber zum Glück noch welchen.

 
 
01.09.2012 Cabot Trail  

Heute Nacht hatten wir ein kurzes Gewitter. Unsere Camping Nachbarn haben trotzdem ein Feuer gemacht, welches uns die ganze Nacht das Gefühl gibt, in einer Räucherkammer zu liegen. Am Morgen lacht wieder die Sonne und wir geniessen ein ausgiebiges Frühstück. Jetzt machen wir uns auf den Weg zum Cabot Trail. Ein Teil davon ist im Nationalpark, wo viele Sehenswürdigkeiten und spazier (Wander) Trak's zu finden sind. Schon am Morgen haben wir einen Weisskopfseeadler gesehen, welcher im Wind gesegelt ist. Zum z'Mittag sind wir in Neil's Harbour und essen die angeblich "best Seaschowder Soup" welche es in Cap Breton gibt. Diese müssen wir natürlich probieren und danach ein Lobster Clubsandwich, prima! Anschliessende fahren wir via Cap North weiter Richtung Cheticamp. Auf dem Camping Platz "MacIntosh Brook" werden wir die Nacht verbringen und morgen weiterfahren. Wir machen vor dem Nachtessen noch ein Spaziergang zum Wasserfall. Neben einem Zelt mit zwei jungen Leuten sind wir die Einzigen, die hier übernachten.

 
02.09.2012 Cabot Trail nach Baddeck  

Diese Nacht war sehr kühl, man spürt bereits den Herbst hier im Breton Highland. Die Wolken haben sich mehrheitlich verzogen, so dass der Morgen wieder sonnig und warm ist. In der Nacht haben wir die Kojoten heulen gehört aber keinen gesehen. Auf Plakaten wird vor diesen Tieren gewarnt, da sie doch sehr agressiv sein können. Nach dem Zmorgen fahren wir weiter Richtung Süden, und besuchen zwei "Hiking Trail". Der erste fürt uns zu einem kleinen See und bietet die Möglichkeit, Elche zu sehen (wenn diese wollen!). Leider hat sich keiner gezeigt, so dass wir die Kleintierwelt, Erdhörnchen, Specht und Frösche, als Fotomotive dankbar annehemen. Am zweiten Wanderweg sind Fleischfressende Pflanzen zu sehen. Vielleicht haben diese die Elche, welche wir nicht gesehen haben, gefressen?! Nach der Fahrt über Cheticamp treffen wir in Baddeck ein. Hier besuchen wir das Graham Bell Museum. Dieser Mann hatte offenbar viele Interessen, Fliegen, Telefone, Röntgenapparate und vieles mehr. Zum übernachten finden wir in der Nähe von Baddeck einen Camping Platz. Dieser ist zwar sehr voll, trotzdem werden wir hier übernachten.

 
 
03.09.2012 Baddeck nach Port Hood  

Gestern abend haben lockale Künstler, von 19.00 bis 22.30 Uhr, auf dem Campingplatz ein Konzert gegeben. Die Zuschauer bringen ihre Getränke, Stühle und Tische selber mit zur Vorführung. Die Künstler haben eine Musikanlage eingerichtet, wer etwas spielen möchte, geht auf die Bühne und macht mit. Die Musikanten der erste Gruppe die aufgetreten ist haben alle Gitarren, dann kamen die Handharmonika, dann Sänger mit und ohne Musikbegleitung. Es war eine super Stimmung und sehr gute Musik. Die Nacht war sternenklar und dem entsprechend kalt war der Morgen. Heute wollen wir den Bras d'Or Lake erkunden. Hier sollen die Weisskopfseeadler häufiger vorkommen. Auf dem Weg um den See besuchen wir das Highland Village Museum. Hier wird die Geschichte der ersten Siedler aufgezeigt und dargestellt. Danach geht die Reise weiter via East Bay nach St. Peter's, wo wir das verspätete Mittgessen geniessen. Danach besichtigen wir auch die "Locks" (Schleusen), die den Bras d'Or mit dem Atlantik verbinden. Die Schleusen werden von der Provinz verwaltet und entsprechend gibt die Schleusenwärterin den Gästen auch gerne Auskunft über das Bauwerk und die Funktion. Unser heutiger Schlafplatz liegt am Meer in Port Hood.

 

 
 
04.09.2012 Port Hood nach Glendale  

Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir in Richtung Lake Ansley aufgebrochen. In dieser Gegend hat es mehr bewirtschaftete Felder und sehr schöne Wohnhäuser. An der berühmten Glenora Desitllerie fahren wir vorbei auf zum Teil guten und auch nicht "fehlerfreien" Strassen. Der Ausblick auf den Lake Ansley ist sehr schön und der See spiegelglatt. Jetzt fahren wir nach Whycocomagh und besuchen den Indiander Store "Nickmac". Nun geht es weiter in Richtung Orangedale, wo wir das Eisenbahn Museum besichtigen wollen. Dieses muss man aber als "ehemaliges" Museum bezeichnen, da alles verschlossen und am zerfallen ist. Offenbar waren zu wenig Besucher hier! Auf der Weiterfahrt am westlichen Teil entlang des Bras d'Or geniessen wir im Smokehouse feinen Lachs und Dessert. Auf der Weiterfahrt via Port Hawksbery kaufen wir noch ein und füllen den Propangastank am Camper wieder auf. Am Abend treffen wir auf der Apple Tree Farm, bei Liliane und Bruno ein und schon wieder gibt es ein feines "Znacht". Hier treffen wir auch Fritz, das bayrische Original, das von Brezel und Weisswurst träumt und haben einen lustigen Abend zusammen.

 
05.09.2012 Glendale Apple Tree Farm  

Heute ist ein grauer Tag, Regen, Regen und nochmals Regen. Für die Pflanzen hier ist es ja gut, dass es endlich mal richtig regnet. Seit Wochen ist es hier in Nova Scotia trocken, so dass die Wiesen schon dürr sind und fast Heu statt Gras geschnitten werden kann. Für uns ist es natürlich weniger schön wenn es regnet, aber wir können heute so richtig faulenzen und mit Bruno und Lilian "gschpröchlä". Der Tag vergeht wie im Fluge und der geplante Grillabend findet unter erschwehrten Bedingungen statt (Regen!). EIn Grossteil des Tages verbringen wir mit der Planung, was wir heute Abend auf den Grill legen könnten. Gegen Abend taucht ein mögliches Objekt auf?! Warscheinlich wäre das Steak von Eldur, Scottish Highland Bulle, 17 Jahre alt, doch nicht mehr so zahrt (Bild 1). Wir werden also die gekauften Steak auf dem Grill legen und diese fein und knusprig braten. Bruno hat sich geopfert, den Grill unter erschwerten Bedingungen im strömendem Regen zu bedienen und die Steak's fachgerecht "à Point" zu grillieren (Bild 2). Danach gibt es ein feines Dessert, Blueberry Kuchen mit Vanille Glace. Übrigens, der Regen hat wirklich den ganzen Tag angehalten, so dass wir fast zum Camper schwimmen mussten!

 

 
 
06.09.2012 Glendale Apple Tree Farm  

Hier auf der Apple Tree Farm ist es sehr ruhig, so dass wir auch heute lange ausgeschlafen haben. Nach dem ausgiebigen Frühstück hat sich der Regen verzogen und wir konnten die Farm besichtigen. Auf dem grossen Grundstück sind einige Ställe verteilt, in denen die Pferde untergebracht sind. Tagsüber sind die Pferde auf der Weide. Wenn man alle sehen möchte, muss man doch einige Zeit aufwenden. Wie der Name sagt, hat es auf der Apple Tree Farm viele Apfelbäume. Die Pferde lieben die kleinen Füchte und machen alles um an diese heran zu kommen. Sie stehen auf die Hinterbeine um die weiter oben hängenden Früchte zu bekommen. Die vielen Schmusekatzen haben es hier auch sehr gut, denn es gibt viele Mäuse zum jagen. Nach dem Mittagessen wird es Zeit, das Reisegepäck wieder in die Koffer zu verstauen und der Camper wird ebenfalls gereinigt. Übermorgen müssen wir ja leider schon wieder zurück in die Schweiz fliegen. Am Nachmittag gibt es noch Zeit zum "gspröchlä". Übrigens ist hier der Herbst (Indiansommer), warscheinlich wegen des trockenen Sommers, bereits im Anmarsch.

 
07.09.2012 Glendale nach Halifax  

Heute ist unser letzter Tag in Nova Scotia. Am Morgen geniessen wir nochmals die Ruhe auf der Farm. Nach dem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von Lilian und Bruno. Es war sehr schön, die Tage auf der Apple Tree Farm zu verbringen. Ob unsere Waage darüber ebenso erfreut ist können wir im Moment nicht sagen, tendenziell eher nein! Unsere Fahrt führt über den Canso Causeway, der einzige Übergang von Cape Breton auf das Festland. Danach geht es weiter in Richtung Truro, wo wir bei einem unserer Lieblingsrestaurant, "Subway", den Mittagesstop machen. In diesen Restaurants kann jeder sein Sandwich mit den Zutaten machen lassen, auf die er gerade Lust hat. Nun geht's weiter Richtung Halifax, auf den letzten Campingplatz in diesen Ferien. Mit Schrecken stellen wir fest, dass unser Kühlschrank, mit Ausnahme von ein paar "Diet Coke" und etwas Schokolade, leer ist. Nicht einmal einen Kaffee können wir machen, da wir alle Lebensmittel bei Lilian gelassen haben. In der Nähe des Campingplatz gibt es einen Pizza Teak Away. Hier kaufen wir unser Nachtessen, eine 16" Pizza Italiana und für jeden einen Salat. Die Pizza können wir im Mikrowellenofen wärmen. Hurra (!) das Nachtessen ist gerettet.

 

08.09.2012 Von Halifax via Montreal zurück in die Schweiz  

Heute müssen wir früh aus der Koje. Um 7.45 Uhr wollen wir bei der Campervermietung sein, so dass wir unseren Flug, Halifax nach Montreal, um 10.55 erreichen. Das Gepäck haben wir gestern bereits vorbereitet. Der Camper ist aufgetankt und das Abwasser abgelassen. Auf dem Weg zur Vermietung nehmen wir noch ein kleines Frühstück bei "Tim Hortens", einer Kaffeehauskette mit Kaffee und Gebäck für alle Geschmacksrichtungen. Die Rückgabe des Campers geht sehr speditiv und bereits um 9.00 Uhr sind wir auf dem Airport. Der Transfer von Halifax nach Montreal dauert ca. Eineinhalb Stunden. Die Luftstrassen hier sind aber, wie die normalen Strassen nicht fehlerfrei, es hat sehr stark gerüttelt und geholpert. In Montreal haben wir vier Stunden Wartezeit bis zum Weiterflug nach Zürich. Diese Zeit verbringen wir mit Mittagessen und Kaffee trinken, wie den sonst. Morgen, um 6.20 Uhr sollte wir in Zürich eintreffen. (Bild, das Flugzeug das uns nach Zürich bringt.)